Schramm leitet EY-Blockchain, neue Heta-Hüter und mehr

21. Dez 2018   Finanz Personalia Recht Tech
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Michael Schramm ©EY / Stefan Seelig

Wien. Michael Schramm (46) leitet das EY Blockchain Kompetenzzentrum. Anwalt Schmidt wird Heta-Abwickler. Und Österreich besetzt IEC-Managementpositionen.

Michael Schramm ist Leiter des neuen EY-Kompetenzzentrum für Österreich, Deutschland und die Schweiz, so der Beratungsmulti. Gemeinsam mit dem internationalen Blockchain-Team mit mehr als 50 Mitarbeitern unterstütze der studierte Informatiker Unternehmen, Institutionen und die öffentliche Verwaltung beim Einsatz der Blockchain-Technologie.

Zuvor gründete er das Start-up MeinePerfekteWG.com, eine Suchmaschine für geeignete Mitbewohner in Wohngemeinschaften. Davor war Michael Schramm mehrere Jahre als Leiter des Cloud-Bereichs bei IBM tätig.

Neuer Aufsichtsrat für die Heta Asset Resolution AG

Die Heta – Bad Bank der früheren Kärtner Hypo – kommt ihrer erfolgreichen Selbstauflösung näher: Man habe im Laufe des Dezember 2018 mit fast allen Gläubigern von strittigen „berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten“ eine finale und einvernehmliche Lösung hinsichtlich ihrer Ansprüche erzielen können, heißt es.

Die erzielten Vergleiche haben laut den Angaben signifikant positive finanzielle Auswirkungen für die Heta, die sich im Jahresabschluss 2018 niederschlagen werden. Damit verbunden sei eine wesentliche Erhöhung gegenüber der bisher geplanten Quote von 81,3 % für alle Senior-Gläubiger. Diese werde nun als Folge der oben beschriebenen Effekte bei 85,9 % erwartet. Und was bedeutet das? Nun, jeder Prozentpunkt entspricht rund 130 Mio. Euro, so die Heta.

Weiters gibt man einen Wechsel im Aufsichtsrat bekannt. In einer außerordentlichen Hauptversammlung wurde Matthias Schmidt, seit 1995 Rechtsanwalt und seit 1996 Partner bei Preslmayr Rechtsanwälte, zum Aufsichtsratsmitglied bestellt. Er folgt auf Karl F. Engelhart, der auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat ausscheide. Schmidt ist Experte in Abwicklungsfragen, wie die Heta festhält.

Österreicher im Normungs-Gremium IEC

Bei der jüngsten Generalversammlung der internationalen elektrotechnischen Normungsorganisation IEC (International Electrotechnical Commission) in Busan, Südkorea, wurde ein Vertreter der österreichischen Wirtschaft und Industrie zum Funktionär gekürt: Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, wurde in das Standardization Management Board (SMB) der IEC gewählt.

Damit ist Österreich erstmals in diesem hochrangigen Entscheidungsgremium vertreten, wie es heißt. Das SMB ist für Management und Supervision der internationalen elektrotechnischen Normung verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Einrichtung bzw. Auflösung von technischen Komitees, die Planung der IEC-Normungsarbeit in neuen Technologiefeldern sowie der Austausch mit anderen internationalen Organisationen.

 

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