Kinderschutz im Internet: Neuer Ratgeber zur Technik

06. Feb 2019   Bildung & Uni Recht Tipps

Safter Internet Day. Eine neue Broschüre der ISPA hilft Eltern und Pädagogen bei den technischen Schutzmaßnahmen an digitalen Geräten für Kinder. 

Mittlerweile sind digitale Geräte aus dem Alltag der Kinder nicht mehr wegzudenken und das Internet bietet großes Potential zur Förderung von digitalen Kompetenzen. Dennoch fühlen sich einige Eltern nicht wohl dabei, wenn ihre Kinder das Internet alleine erkunden.

Mit dem neuen Ratgeber „Technischer Kinderschutz im Internet“ will die ISPA (Interessenvertretung österreichischer Internet-Unternehmen) interessierte Erwachsene über die verschiedenen technischen Schutzeinrichtungen aufklären und einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten geben.

Da keine technische Maßnahme zu hundert Prozent wirkt, sei es bei ihrem Einsatz wichtig, die Heranwachsenden im Umgang mit dem Internet zu unterstützen und sie über Herausforderungen zu informieren.

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Maximilian Schubert ©Wilke / ISPA

„Die Verantwortung kann nicht allein an die Technik delegiert werden, ein aktives Auseinandersetzen mit der Online-Aktivität des Kindes muss für Eltern selbstverständlich bleiben. Denn nur so können Eltern ihre Kinder bei Herausforderungen im Internet unterstützen“, betont Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA.

Medienkompetenz ist der effektivste Kinderschutz

Obwohl die Förderung der Medienkompetenz der jungen Nutzerinnen und Nutzer oberstes Ziel sei, kann der Einsatz von technischen Maßnahmen auf den digitalen Geräten speziell von jüngeren Kindern eine Hilfe sein, so die ISPA.

Das Angebot an technischen Kinderschutzmaßnahmen ist mittlerweile unüberschaubar geworden. Meist werden dabei verschiedene Funktionen kombiniert, um unpassende Inhalte von Heranwachsenden fernzuhalten. Dabei geht es meistens um:

  • das Festlegen von Nutzungszeiten,
  • das Filtern von Inhalten und
  • das Blockieren bestimmter Anwendungen.

Der Ratgeber, der in Zusammenarbeit mit Saferinternet.at entstanden ist, bietet einen Überblick über die Möglichkeiten des technischen Kinderschutzes an unterschiedlichen Geräten (Smartphones, Tablets, Laptops, Stand-PCs, Spielekonsolen, smartes Spielzeug) und gibt allgemeine Praxistipps, welche Einstellungen sich wo vornehmen lassen.

Gedacht ist der Ratgeber für Schulen, bildungsnahe Vereine sowie interessierte Endnutzerinnen und -nutzer (Download: www.ispa.at/technischerschutz).

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