Antidumping-Konferenz bei der WKÖ, Voting bei der BWB

14. Feb 2019   Recht Veranstaltung

Wien. Am 19. März 2019 lädt die WKÖ zur Konferenz „Die Antidumping-Instrumente der EU“. Und die BWB ruft zum Voten für ihren Fairnesskatalog auf.

Bei der Antidumping-Konferenz der Wirtschaftskammer stehen Rechtsgrundlagen und Unternehmensbeispiele im Vordergrund. Derzeit werden in der EU Schutzzölle auf über 80 verschiedene Kategorien von Stahlerzeugnissen bis Verbrauchsgütern eingehoben, so die Veranstalter. 2018 hat die Europäische Union die hierfür grundlegenden Antidumping-Verfahren (MTDI) umfassend reformiert.

Ziel des WKÖ Praxistages „Antidumping-Instrumente der EU“ sei es,
die Grundlagen von Antidumping-, Ausgleichszöllen und Schutzmaßnahmen zu vermitteln, über die neuen EU-Antidumping-Instrumente (MTDI), die aktuellen Stahl- und Aluminium-Schutzmaßnahmen und mögliche Folgen des Brexits zu informieren, usw.

Vor Ort sind Gerta Mlejnek (Abteilung Wirtschafts- und Handelspolitik, WKÖ), Wolfgang Müller (Generaldirektion Handel der Europäischen Kommission), Cynthia Zimmermann (Wirtschaftsministerium), Stefanie Hagemann (Borealis Agrolinz Melamin GmbH), Andreas Thürringer (voestalpine AG), Jochen Beck (Kanzlei Fieldfisher) u.a.

Voten für die Bundeswettbewerbsbehörde

Im Jahr 2018 hat Österreichs BWB mit ihrem Leitfaden zu Hausdurchsuchungen den Award „Best Soft Law“ bei den Antitrust Writing Awards erhalten. Das spornt natürlich an: Für heuer hat die BWB daher ihren neuen Fairnesskatalog für Unternehmen und den Leitfaden zum Transaktionsschwellenwert, welcher gemeinsam mit dem deutschen Bundeskartellamt erstellt wurde, eingereicht. Bis 25.3.2019 gibt es die Möglichkeit zu voten (natürlich auch für die Konkurrenz).

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