Wofür man in Social Media wirklich haftet

Wien. Darf man auf Facebook,  Twitter, Instagram & Co seine Meinung verkünden? Wofür haftet man online? Ein WU-Talk widmet sich dem Thema.

WU-Professor Martin Winner vom WU-Institut für Unternehmensrecht spricht bei der öffentlichen Veranstaltung aus der Reihe „WU-Talk“ darüber, wofür man in den sozialen Netzwerken wirklich haftet und wie weit freie Meinungsäußerung wirklich reicht. Gäste am Podium sind:

  • Sang Wha Lee, Universitätsassistent für Unternehmensrecht
  • Anna Katharina Struth, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Verfassungsgerichtshof
  • Peter Zöchbauer, Rechtsanwalt (Zöchbauer & Partner)

Ständig die eigene Meinung (mit)teilen

Die sozialen Netzwerke erlauben uns einen ständigen Meinungsaustausch mit anderen und das Teilen von Inhalten jederzeit und überall. Mit Facebook, Twitter oder Instagram ist die Veröffentlichung der eigenen Meinung nur einen Klick entfernt, erinnnert die WU.

Da dauert es manchmal nicht lange und die ungeprüften Ansichten eines Einzelnen sind landesweit oder sogar weltweit verbreitet. Social Media Plattformen haben Grenzen abgebaut und im Netz zu einer Revolution der Meinungsfreiheit geführt. Das bringe nicht nur viele Vorteile mit sich, es hat auch seine Schattenseiten. Die Kehrseite der Medaille etwa ist ein drastischer Anstieg von Persönlichkeitsverletzungen und Kreditschädigungen. Und der Ruf nach neuen staatlichen Kontrollmechanismen erhebt sich.

Aufklärung statt Schmerz

Die wenigsten UserInnen wissen, worauf sie beim Umgang mit den sozialen Netzwerken achten müssen. Wie weit reicht die Meinungsäußerungsfreiheit wirklich? Was darf ich sagen, schreiben und tun und womit mache ich mich bereits haftbar? Was kann ich unternehmen, um eine Haftung zu vermeiden? Die Diskussion soll Klarheit in die Frage des verantwortungsvollen Umgangs mit den Neuen Medien bringen verspricht die WU („WU matters. WU talks.: Social Media: Wofür haftet man wirklich?“, 6. März 2019, 18:00 Uhr, Campus WU).

Link: WU Wien

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlauben Sie Cookies, indem Sie auf OK im Hinweis-Banner klicken.

    Weitere Meldungen:

  1. Anrainerparkzone, Kurzparkzone in Wien: Die neuen Regeln
  2. Wien Holding: Kurt Gollowitzer wird neuer Geschäftsführer
  3. 400 Millionen Euro für Ausbau der Seestadt Aspern
  4. Schanigärten in Wien: Sessel aufstellen ohne Klage