Legal Tech: eversign kauft US-Anbieter Docracy

06. Mrz 2019   Recht Tech Tools

Digital-Verträge. Das auf digitale Unterschriften spezialisierte Wiener Startup eversign kauft den US-Dokumentenanbieter Docracy.

Das österreichische Start-up eversign positioniert sich als weltweite Cloud-Plattform für die rechtsgültige digitale Unterzeichnung von Dokumenten. Nun hat man den Kauf der aus New York stammenden Plattform Docracy verkündet.

Docracy ist ein 2011 entstandener Online-Marktplatz für kostenlose Vorlagen aller Arten von Verträgen und zähle zur Zeit über 500.000 aktive Nutzer. Zusammen wolle man den rund 100.000 eversign Kunden Mehrwert durch die nahtlose Integration beider Plattformen bieten, vom Vertragsentwurf bis zur rechtsgültigen Unterzeichnung.

Zum Entwurf die Unterschrift

„Unser Ziel war es von Anfang an, das digitale Unterzeichnen von Dokumenten einfacher zu machen. Durch den Kauf von Docracy können wir unseren Kunden nun direkt in der eversign Plattform Zugang zu einem großen Archiv an Verträgen geben“, so eversign Co-Founder Julian Zehetmayr.

Über die letzten acht Jahre habe Docracy eine große Datenbank an Vertragsvorlagen in allen Kategorien – von einfachen Vertraulichkeitsvereinbarungen bis hin zu Kaufverträgen und Erbschaftsverträgen – aufgebaut. Nun könne man den gesamten Unterschriftsprozess aus einer Hand anzubieten – von der Erstellung des Vertrags bis hin zur Unterschrift aller Parteien und der Vertragsarchivierung. Daran arbeitet übrigens auch die Konkurrenz.

Aktuell bietet Docracy nach Themenfeldern geortnete Vertragsentwürfe (meist auf den US-Markt bezogen) und hat dabei auch zusätzliche Features z.B. für Anwälte im Portfolio.

Die Produktpalette von eversign reicht von einem Gratis-Angebot (5 unterzeichnete Dokumente pro Monat) über einen Basic Plan zu 9,99 Dollar bis hin zu „Professional Plus“ zu 79,99 Dollar. Dabei steigt nicht die Zahl der Dokumente (die ist ab Basic laut den Angaben unbegrenzt), sondern u.a. die Zahl der User, die die Features einsetzen können.

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