08. Mrz 2019   Bildung & Uni Business Recht

Eingangstest Wirtschaftsrecht: Die Chancen an der WU

Campus WU Panorama Credit Johannes Zinner
©Johannes Zinner

Wien. Die Wirtschaftsuniversität Wien hat heute ihren Tag der offenen Tür. Für Wirtschaftsrecht ist ein Aufnahmetest geplant: Die Chancen (Update).

Heute, am 8. März 2019, lädt die WU zum Tag der offenen Tür. Für Interessierte gibt es dabei Infos über das Studium und die Angebote der WU, Führungen über den Campus, Vorträge und eine Schnuppervorlesung. Auch Infos über die Jobchancen nach dem Studium sind inkludiert.

Die WU bietet mit „Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“, „Business and Economics“ und „Wirtschaftsrecht“ drei Bachelorstudien an, die die Studierenden auf die Anforderungen im Berufsleben vorbereiten. Dabei gibt es ab heuer für alle Bachelor-Studien ein Aufnahmeverfahren.

Verschiedene Masterprogramme und Doktoratsstudien bieten außerdem die Möglichkeiten, sich zu spezialisieren, Kenntnisse zu vertiefen und wissenschaftlich zu arbeiten.

Die neuen Aufnahmetests

Derzeit verfügt die WU – nach einem aufwändigen Neubau – über den wohl modernsten Campus aller großen Bildungseinrichtungen in Österreich. Doch wie stehen die Chancen, tatsächlich hier zu studieren?

Seit heuer gibt es auch für Wirtschaftsrecht an der WU eine Aufnahmeprüfung. Damit wurde eine neue Zugangshürde errichtet, wie es auch für die Rechtswissenschaft an der Uni Wien (Juridicum) und an der Uni Graz seit heuer der Fall ist. Durchgeführt werden die Aufnahmetests aber nur, wenn es mehr KandidatInnen als freie Studienplätze für Erstsemestrige gibt. Uni Wien und Uni Graz haben bereits verkündet, dass sie angesichts der freien Plätze nicht mit einem Test rechnen.

Die Chancen an der WU

Auch an der WU stehen die Chancen nicht schlecht, heißt es. Die Online-Registrierungsfrist für die Bachelorstudien an der Wirtschaftsuni ist mit 1. März gestartet, die eigentlichen Aufnahmetests finden dann Anfang Juli statt – wenn erforderlich.

Der Aufnahmetest kann beliebig oft versucht werden, wenn auch nur einmal pro Jahr. Sollte ein Interessent beim Eingangstest scheitern, dann kann er oder sie grundsätzlich beliebig oft antreten – wenn auch nur einmal pro Jahr. Erfahrungen mit Mehrfach-Antritten habe man freilich noch nicht gesammelt, denn bisher konnten sich alle Studierenden in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zulassen, die zum Test erschienen sind, bzw. fand der Aufnahmetest gar nicht statt (weniger Anmeldungen als Plätze), so die WU.

Anders könnte es heuer beim 2018 erstmals gestarteten englischsprachigen Studienprogramm „Business and Economics“ aussehen: Hier kamen 2018 nämlich 760 Personen für die zur Verfügung stehenden 120 Plätze zur Aufnahmeprüfung.

Ebenfalls interessant: Der Aufnahmetest in Wirtschaft und Recht findet an der Uni Wien (4.7) und Uni Graz (23.7) an einem anderen Tag statt als der an der WU (10.7). In Wirtschaftswissenschaften sind die Tests österreichweit am selben Tag (9.7). Damit wäre es für Studieninteressierte grundsätzlich möglich, den Rechtswissenschaften-Test an allen Unis zu versuchen.

Wie kommt es zur Zahl der Studienplätze?

Die Platzzahlen aller Universitäten in rechtswissenschaftlichen (und allen anderen) Studien wurden mit dem Bundesministerium im Rahmen der Leistungsvereinbarungen verhandelt, erinnert die Uni.

Das neue Finanzierungssystem für Österreichs Universitäten mache fixe Studienplatzzahlen erforderlich, für die es dann entsprechende finanzielle Mittel gibt. Die Berechnung der Studienplätze erfolgte anhand der AnfängerInnenzahl der vergangenen Jahre, der AbsolventInnen und der prüfungsaktiven Studierenden.

Prüfungsaktiv ist ein Studierender dann, wenn er oder sie mindestens 16 ECTS-Punkte im Jahr schafft. Zum Vergleich: Das gesamte Diplomstudium Rechtswissenschaften am Juridicum hat 240 ECTS-Punkte.

Im Wirtschaftsrecht ergab das heuer eben 870 Studienplätze, obwohl rund 2.500 BeginnerInnen verzeichnet wurden, so die WU: Von den Anfängern seien nur rund 700 prüfungsaktiv. Update: Daraus zu schließen, dass es wohl eher keinen Eingangstext geben wird (wie wir das in der früheren Fassung dieses Berichts irrtümlich getan haben), ist aber nicht richtig, warnt die WU.

Link: WU Wien

 

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