Das sind die teuersten Autos der Welt

13. Apr 2019   Business Motor
Aston Martin Vulcan AMR Pro Credit Aston Martin Max Earey
Aston Martin Vulcan AMR Pro ©Aston Martin / Max Earey

Traumautos. Die Teuersten der Welt sind der Bugatti La Voiture Noire, Ferarri LaFerrari Aperta, 250 GTO, Maybach Landaulet, Exelero, Aston Martin Vulcan…

Vor kurzem hat der Bugatti La Voiture Noire einen Rekordpreis erzielt: Der zweistellige Millionenbetrag wirft ein Schlaglicht auf die Summen, die für manche Autos hingebläuttert werden. Hier eine Auswahl aktueller Spitzenmodelle.

Bugatti La Voiture Noire: Dieser Supersportwagen gilt als der derzeit teuerste Neuwagen weltweit. Er ist ein Einzelstück, das ausschließlich für den 110. Geburtstag von Bugatti gefertigt wurde.

Bugatti La Voiture Noire Credit Bugatti 2
Bugatti La Voiture Noire ©Bugatti

Es gab im zweiten Weltkrieg schon einmal einen „La Voiture Noire“, der spurlos verschwunden ist. An diesen Wagen soll der Hypersportler erinnern. Ein superreicher Bugatti-Fan bezahlte dafür elf Millionen Euro. Mehr dazu…

Ferrari LaFerrari Aperta: Der teuerste Ferrari des 21. Jahrhunderts. Auf der ganzen Welt gibt es ganze 500 „LaFerraris“, die alle einen Hybridmotor mit an Bord haben. Der LaFerrari Aperta war das erste Serienfahrzeug des italienischen Autoherstellers, das mit einem Hybrid ausgestattet war. Im Teamwork mit einem V12-Motor (6,3 Liter, 800 PS) erzielt der Sportwagen eine Systemleistung von 963 PS (708 kW).

Von dem extrem limitierten LaFerrari Aperta gibt es allerdings nur 210 Stück, überall auf dem Globus verstreut. Der letzte Aperta ging für 8,3 Millionen Euro auf einer Auktion weg, die übrigens einer Hilfsorganisation zugute kam.

Ein Sammlerstück schlägt den teuersten Neuwagen

Ferrari 250 GTO: Dieser Oldtimer ist das wertvollste Sammlerstück auf vier Rädern. Denn einer dieser roten Flitzer, mit Baujahr 1962, wurde für den höchsten Betrag, den je ein Mensch für ein Auto ausgab, versteigert, nämlich für 48,4 Millionen Dollar, das sind 41,7 Millionen Euro. Der versteigerte Wagen war ursprünglich ein Rennwagen. Als der vorherige „Hüter dieses Schatzes“ den Sportwagen erwarb, musste er dafür „nur“ zehn Millionen Dollar auf den Tisch legen.

Ein Grund für den enormen Preis war, dass bei diesem speziellen Ferrari fast alle Bestandteile in Originalzustand sind. Der 250 GTO wurde von 1953 bis 1964 hergestellt. In dieser Zeitspanne wurden nur 36 Autos produziert.

Mercedes Maybach G 650 Landaulet: Hierbei handelt es sich um einen luxuriösen Geländewagen, der ein kleines aufklappbares Verdeck bietet und aus der berühmten G-Serie von Mercedes stammt: Sie entsprang in den 1970er Jahren einer Kooproduktion mit dem österreichischen Unternehmen Steyr-Daimler-Puch (heute Magna Steyr).

Mercedes Maybach G 650 Landaulet Credit Daimler AG
Mercedes-Maybach G 650 Landaulet ©Daimler AG

Gegenüber Konkurrenten wie Range Rover zeigt sich der Maybach als heutiges Spitzenmodell der G-Serie weitaus luxuriöser. Das hat freilich seinen Preis: Mindestens 750.000 Euro muss ein Kunde für den Mercedes Maybach G 650 Landaulet hinblättern.

Maybach Exelero: Das edle Sportcoupe ist ein Einzelstück, das im Jahr 2005 vorgestellt wurde. Der Exelero hat mit dem oben genannten Bugatti eine Gemeinsamkeit: Dieser hatte nämlich auch ein automobiles Vorbild, das im zweiten Weltkrieg verloren ging.

Maybach Exelero Showcar Credit Daimler AG
Maybach Exelero Showcar ©Daimler AG

In den Luxusschlitten ist ein 5,9-Liter-V12-Motor, der 700 PS (515 kW) leistet, verbaut. Dank diesem bringt es der Maybach auf eine Höchstgeschwindigkeit von 351 km/h. Obwohl das Sammlerstück 2,7 Tonnen Leergewicht aufweist, meistert es den Sprung von 0 auf 100 km/h in nur 4,4 Sekunden. Preislich liegt der Exelero bei einem Wert von ungefähr 8 Millionen Dollar, das sind ca. 7 Millionen Euro.

In 2,8 Sekunden auf 100 km/h

Aston Martin Vulcan: Dieser Supersportwagen bzw. Rennwagen wird seit 2015 produziert, die Serie ist mit 24 Stück limitiert. Der Vulcan weicht ein bisschen von dem Character eines typischen Aston Martins ab. Das liegt unter anderem daran, dass er vor allem für die Rennstrecke konzipiert ist. Den Luxus eines One-77 findet man in diesem Briten nicht.

Auch die Daten des Wagens passen besser auf die Rennstrecke als auf die gewöhnliche Landstraße. Ein 7-Liter-V12-Motor im Inneren leistet ca. 830 PS (611 kW), dieser beschleunigt in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 328 km/h. Tatsächlich muss der Aston Martin Vulcan erst adaptiert werden, um eine reguläre Straßenzulassung zu erhalten. Wer den geschätzten Preis ab 2,1 Millionen Euro hinblättern kann, hat aber wahrscheinlich schon ein Fahrzeug für den Alltag…

Sparsamere Zeitgenossen mit Vorliebe für britische Sportwagen könnten sich stattdessen auch an den McLaren Senna halten: Der kostet bloß 922.000 Euro, verfügt ab Werk über eine Straßenzulassung und liegt mit dem Vulcan gleichauf (2,8 s auf 100 km/h).

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