14. Jun 2019   Recht

Neue Deals bei Freshfields, Hengeler und Wolf Theiss

Berlin. Freshfields berät KKR bei der geplanten strategischen Beteiligung an Axel Springer. Neues gibt es auch von Wolf Theiss und weiteren Wirtschaftskanzleien.

Freshfields Bruckhaus Deringer hat die Kohlberg Kravis Roberts & Co L.P. (KKR) bei dem angekündigten freiwilligen Übernahmeangebot für alle ausstehenden Aktien der Axel Springer SE beraten.

Das Übernahmeangebot soll gegen eine Gegenleistung in bar in Höhe von 63,00 Euro pro Aktie durchgeführt werden und impliziert einen Equity Value von Axel Springer von ca. 6,8 Mrd. Euro, heißt es weiter.

Das Übernahmeangebot basiere auf einer zwischen KKR, Friede Springer und Mathias Döpfner (CEO Axel Springer) und deren Beteiligungsgesellschaften geschlossenen Vereinbarung. Danach werden Friede Springer und Mathias Döpfner für die von ihnen gehaltenen Axel-Springer-Aktien das Übernahmeangebot nicht annehmen, sondern weiter im bisherigen Umfang an Axel Springer beteiligt sein.

Auch lege die Vereinbarung unter der Voraussetzung des Vollzugs des Übernahmeangebots Einzelheiten der künftigen Zusammenarbeit der Aktionäre fest. Zudem haben KKR sowie die Beteiligungsgesellschaften von Friede Springer und Mathias Döpfner mit Axel Springer eine Investorenvereinbarung geschlossen.

Die Beratungsleistung von Freshfields betraf neben der Strukturierung der Gesamttransaktion insbesondere die Beratung von KKR im Hinblick auf den Abschluss der Vereinbarungen mit Friede Springer und Mathias Döpfner sowie mit Axel Springer, heißt es.

Federführender Partner im Freshfields-Team ist Andreas Fabritius (Düsseldorf/Frankfurt). Auf Partnerebene sind auch beteiligt: Nicholas Günther (Düsseldorf), Heiner Braun (Frankfurt), Simon Schwarz-Lindenberg (Frankfurt), Doug Smith (London) – alle Gesellschaftsrecht/M&A; Norbert Schneider (Steuerrecht, Düsseldorf), Katrin Gaßner (Wettbewerbsrecht, Düsseldorf), Thomas Müller-Bonanni (Düsseldorf), René Döring (Frankfurt) – beide Arbeitsrecht. Dazu kommen zahlreiche Counsel und (Principal) Associates.

Die Axel Springer SE wird bei dem Deal von der deutschen Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller beraten. Tätig sind die Partner Andreas Austmann, Carsten Schapmann (beide Gesellschaftsrecht/M&A, Düsseldorf), Stefan Richter (Gesellschaftsrecht, Berlin), Joachim Rosengarten (Gesellschaftsrecht/M&A), Wolfgang Groß (Kapitalmarkrecht) (beide Frankfurt) und Alf-Henrik Bischke (Kartellrecht, Düsseldorf), sowie mehrere Counsel und Associates.

Wolf Theiss berät Duravant bei Akquisition von Motion06

Duravant, ein internationaler Hersteller von Automatisierungslösungen, Maschinen zur Verarbeitung von Lebensmitteln, Verpackungsmaschinen und Stückgutfördertechnik (und eine Portfoliogesellschaft von Warburg Pincus), hat die österreichische Motion06 erworben. Wirtschaftskanzlei Wolf Theiss hat den Käufer bei dieser M&A-Transaktion beraten. Das Signing hat laut den Angaben am 8. Mai 2019 stattgefunden.

Unter der Leitung der Partner Hartwig Kienast und Horst Ebhardt hat Wolf Theiss den Käufer in allen rechtlichen Aspekten der Transaktion beraten. Im Wolf Theiss Team waren weiters vertreten: Senior Associate Jiayan Zhu, Associates Lukas Slameczka, Clemens Pretscher, Michael Kienzl, Simona Shpilsky, Agnes Steinberger und Legal Trainee Martin Laschan (M&A/Corporate); Counsel Eva Stadler (Tax); Associate Iris Riepan und Partner Karl Binder (Real Estate), Niklas Schmidt (Tax); Senior Associate Georg Harer (Banking & Finance); Senior Associate Isabel Firneis (Employment); Counsel Wolfram Schachinger und Partner Kurt Retter (Regulatory).

„Wir freuen uns, dass wir Duravant bei dieser M&A Transaktion im Technologie-Bereich in Österreich unterstützen durften“, so Hartwig Kienast, der bei Wolf Theiss auf Transaktionen im Technologiebereich spezialisiert ist.

Die motion06 GmbH mit Sitz in Lengau ist Hersteller von fördertechnischen Modulen für die Bereiche Gepäckförderanlagen, Paketsortierzentren, Intralogistik und Industrieanwendungen.

Addiko Bank will an die Börse gehen

Die aus dem Osteuropageschäft der Hypo Alpe-Adria hervorgegangene Addiko Bank will an die Wiener Börse gehen: Bei der Emission wollen die derzeitigen Eigentümer, US-Fonds Advent und EBRD, die Hälfte ihrer Anteile plus eine Aktie verkaufen.

Als Rechtsberater sind laut Juve einerseits Freshfields Wien (für die Addiko Bank) und andererseits Skadden Arps Slate Meagher & Flom Frankfurt im Einsatz.

 

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