26. Jun 2019   Business Tipps

Wo Sie für 100 Urlaubseuro am meisten kaufen können

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Urlaubskosten. Die USA sind für heimische Urlauber teurer geworden, Kroatien ist mit einem Gegenwert von 159 € für 100 Urlaubseuro günstig, die Türkei mit 231 € Spitzenreiter.

Die Statistik Austria hat wieder ausgerechnet was 100 € an Kaufkraft in Urlaubsländern im Vergleich zum Inland bringen. Es zeigen sich erhebliche Unterschiede. So erhält man für 100 in Österreich verdiente Euro für einen vergleichbaren tourismusrelevanten Warenkorb…

  • in Kroatien Waren und Dienstleistungen im Wert von durchschnittlich 159 €,
  • in Portugal im Wert von 133 €,
  • in Griechenland 131 €,
  • in Spanien 126 € und
  • in Italien, dem beliebtesten Reiseziel der Österreicher, 110 €.

Die mit Abstand teuersten Reiseziele sind weiterhin:

  • die Schweiz (73 €),
  • Dänemark (78 €) und
  • Schweden (88 €).

In ausgewählten osteuropäischen Ländern erhält man wie in den Vorjahren für einen Wert von 100 € rund um die Hälfte mehr an vergleichbaren Produkten und Dienstleistungen als in Österreich. Bulgarien rangiert mit 213 € als preisgünstigste Destination vor Rumänien (191 €), Ungarn (169 €), Tschechien (166 €), Polen (159 €) und der Slowakei (142 €).

Abgewertete türkische Lira – günstigstes Urlaubsland

Die größten Veränderungen gab es bei der Türkei. Diese verzeichnete mit einer Inflationsrate von rund 19% im Jahresabstand einen starken Anstieg der Konsumentenpreise, während die türkische Lira gleichzeitig massiv an Wert verlor (rund 29%).

Zusammen ergibt dies einen Gegenwert von derzeit 231 € (+10,5%). Damit ist die Türkei die günstigste Destination im 28 Länder umfassenden Vergleichsset.

Übersee wieder etwas teurer

Der Euro hat gegenüber anderen Währungen im Jahresabstand etwas nachgegeben – dies bewirkt ein höheres Preisniveau in ausgewählten Überseedestinationen. USA-Reisenden bietet sich ein Gegenwert von 93 € (Mai 2018: 99 €). Ähnlich stark waren die Kursunterschiede gegenüber den Landeswährungen in Japan (+5%; Euro-Gegenwert nunmehr 97 €, im Vorjahr noch 102 €) und vor allem in Mexiko (+7%, Euro-Gegenwert nunmehr 170 € gegenüber 188 € im Vorjahr).

Einzig der australische Dollar verlor leicht (rund 3%) gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung; Australien rangiert nunmehr bei einem Gegenwert von 89 € (zuvor 86 €).

Wenig Veränderung in der Eurozone

Aufgrund der gemeinsamen Währung und allgemein niedrigen Inflationsraten (zwischen 0,2% in Zypern und 2,7% in der Slowakei; Österreich +1,7% im Jahresabstand) sind innerhalb der Eurozone nur geringfügige Veränderungen gegenüber dem Vorjahr festzustellen – dies gilt vor allem für die klassischen Mittelmeerdestinationen wie Griechenland, Spanien und Italien. Irland mit 91 € bzw. die Niederlande, Belgien und Frankreich mit 95 bis 97 € stellen weiterhin die teuersten Destinationen dar, Deutschland liegt mit 100 € gleichauf mit Österreich.

Link: Statistik Austria

 

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