11. Jul 2019   Business Motor

BMW iX3, BMW iNext, Elektro-Mini: Neue E-Autos des BMW-Konzerns

iNext Credit Enes Kucevic BMW AG
iNext ©Enes Kucevic / BMW AG

Elektro-Flitzer. Jetzt kommt der erste Elektro-Mini. Er tritt gegen die E-Autos von Konzernmutter BMW an: Den i3 sowie das neue Elektro-SUV BMW iX3 und BMW iNext bzw. i5.

Urbane Mobilität mit rein elektrischem Antrieb ist das Erfolgsrezept, mit dem der neue elektrische Mini Cooper punkten soll. Die britische Lifestyle-Marke gehört heute zu BMW und tritt in dem Konzern gegen einige starke Konkurrenten an, denn die Bayern haben die Elektrifizierung ihrer Produktpalette voll ins Visier genommen: So gibt es den BMW i3 und demnächst auch iX3 sowie den größeren i5.

Der E-Mini kommt mit einem 135 kW/184 PS starken Elektromotor daher, der markentypischen Vorderradantrieb mitbringt – der BMW i3 hat dagegen Heckantrieb und ein paar PS weniger. Eine neue Fahrstabilitätsregelung mit aktornaher Radschlupfbegrenzung soll auch dem elektrischen Mini Cooper SE zum typischen „Gokart-Feeling“ seiner Mini-Benzinbrüder verhelfen, verspricht der Hersteller.

Mini Cooper SE Credit Mini RPA Newton
Mini Cooper SE ©Mini / RPA Newton

Die Lithium-Ionen-Batterie des E-Mini ermöglicht eine Reichweite von 235 bis 270 Kilometern. Damit liegen Mini und i3 praktisch gleichauf, was das Durchhaltevermögen betrifft. Beide Autos sind typische Stadt- bzw. Kurzstreckenflitzer und bringen dafür neben ihrer Wendigkeit auch knappe Abmessungen mit – sie passen auch in kleine Parklücken.

Die Mini-Batterie ist dabei tief im Fahrzeugboden angeordnet, sodass sich keinerlei Einschränkungen des Gepäckraumvolumens im Vergleich zum herkömmlich angetriebenen Mini 3-Türer ergeben sollen.

Der BMW iX3: Der elektrische X3

Wer es geländegängiger haben möchte als Mini Cooper oder i3 es bieten können, den will BMW mit dem neuen iX3 bedienen: Das vollelektrische SUV der Bayern wird auf Basis des beliebten Sport Utility Vehicle X3 entwickelt. Bereits nächstes Jahr, also 2020, soll der BMW iX3 auf den Markt kommen.

iX3 Credit BMW AG
iX3 ©BMW AG

Der Modellname ist Programm, die Buchstaben weisen den Weg durch Bayerns Edelauto-Produktpalette: Entfernt man das „X“ von iX3, so erhält man den am Markt beliebten Elektrokleinwagen BMW i3, der für seine Größe allerdings recht teuer ist, was er aber mit zahlreichen Features wieder wett macht. Und entfernt man das „i“ von iX3, so kommt man auf den BMW X3. Das „X“ verrät, dass es sich bei dem noch kommenden Elektroauto um ein SUV handelt und das „i“ gibt an, dass dieses SUV rein elektrisch angetrieben wird.

Das Design: Ein Eindruck der Zukunft

Das futuristische Exterieurdesign des BMW iX3 Concept weicht zwar etwas von dem der derzeit auf dem Markt erhältlichen BMW-i-Modelle ab, doch trotzdem erkennt man deutlich, dass dieses Auto keinen gewöhnlichen Antrieb besitzen kann.

Vor allem das Heck des Elektro-SUV erweckt einen sehr „zukunftsweisenden“ Eindruck. Auch wenn mancher meinen könnte, dass allein das Heck etwas an einen Smart erinnert.

Der Knackpunkt eines E-Autos: Die Reichweite

Die Batterie des E-Autos leistet ungefähr 70 kWh, was den BMW iX3 laut dem bayrischem Autohersteller auf eine Reichweite von über 400 Kilometer bringen soll.

Damit liegt der iX3 in Sachen Reichweite ca. gleich auf mit dem bereits am Markt befindlichen Konkurrent aus dem Volkswagen-Konzern, dem Audi e-tron.

Der BMW i3 erreicht dagegen nur eine Reichweite von 260 Kilometern, aber mit dieser Reichweite und seiner Größe eignet er sich dafür sehr gut als umweltfreundliches Stadtauto – so wie jetzt auch der neue Mini Cooper.

Unter der Elektromotorhaube des iX3

Dank einer Leistung von 200 kW (270 PS) und der rasanten Beschleunigung, die bei allen Elektroautos den Höhepunkt aller Freude darstellt, kann man mit dem BMW iX3 zukünftig auch etwas sportlicher fahren. Der Preis und die Ladezeit des BMW iX3 sind ebenfalls spannend.

Der BMW iNext oder auch BMW i5

Der BMW iNext wird ein Jahr später als der BMW iX3 auf den Markt kommen, nämlich im Jahr 2021 unter dem Namen BMW i5. Derzeit ist der iNext nur eine Studie, die in den kommenden Jahren in Vergessenheit geraten wird und durch den voraussichtlich leicht abgeänderten BMW i5 ersetzt werden wird.

Kommt der i5 wirklich direkt nach i3 und i8?

Nun denken Sie sich sicher: Was ist mit dem BMW i4, denn immerhin steht die Zahl 4 vor der 5. Und nach dem BMW i3 sollte eigentlich der i4 folgen.

Tatsächlich trifft genau das zu, denn ein Jahr vor dem Marktstart des BMW i5 wird der i4 in Serie gehen – im Jahr 2020, genauso wie der BMW iX3. Vom i4 gibt es auch bereits eine Studie. Also wird bis ins Jahr 2021 die BMW-i-Palette um drei Elektroautos erweitert werden, den BMW iX3, den BMW iNext bzw. i5 und den BMW i4. Zur Reichweite des BMW iNext bzw. des BMW i5 gibt es bereits Näheres.

Der iX3 und iNext bzw. i5 sind beide E-SUV, der BMW i4 wird aber eine vollelektrische Limousine sein, die von den Maßen her auf dem BMW 3er basiert. Doch das ist eine andere Geschichte, zu der wird hier die Infos haben.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlauben Sie Cookies, indem Sie auf OK im Hinweis-Banner klicken.

    Weitere Meldungen:

  1. Zulassungen von E-Autos in Österreich verdoppelt
  2. Hyundai Ioniq Elektro: Was der kleine Tesla-Gegner kann
  3. Mercedes EQS: Daimler bringt die vollelektrische S-Klasse
  4. Hyundai Sonata fährt mit Solarzellen am Dach