15. Jul 2019   Recht

Asfinag holt sich 600 Mio. Euro mit Wolf Theiss

Wien. Wirtschaftskanzlei Wolf Theiss berät die Asfinag bei der Begebung einer 600 Mio. Euro-Anleihe. Neue Deals gibt es auch bei Eversheds und CMS.

Österreichs staatliches Schnellstraßen-Unternehmen Asfinag setzt bei der Begebung von EUR 600.000.000 0,1% Schuldverschreibungen 2019 – 2029 auf Wolf Theiss.

Konkret hat die Asfinag eine Anleihe im Volumen von EUR 600 Mio unter ihrem EUR 12,000,000,000 Guaranteed Euro Medium Term Note Programme begeben. Die Laufzeit der Anleihe beginnt am 9.7.2019 und beträgt 10 Jahre. Der Kupon wurde bei 0,1% per annum festgelegt.

Die Anleihe wurde von einem Bankenkonsortium platziert, das aus Crédit Agricole, Goldman Sachs, J.P. Morgan und UniCredit Bank Austria als Joint Lead Manager sowie Erste Group und Raiffeisen Bank International als Co-Lead Managern bestand.

Im Wolf Theiss DCM Team beriet federführend Alexander Haas (Partner). Auch Sebastian Prakljacic (Associate) und Thomas Helige (Intern, alle Debt Capital Markets), Kurt Retter (Partner, Verwaltungsrecht) sowie Niklas Schmidt (Partner) und Eva Stadler (Counsel, beide Steuerrecht) machten mit.

Eversheds berät Daiwa bei Swimsol-Deal

Die internationale Wirtschaftskanzlei Eversheds Sutherland hat die japanische Daiwa Energy & Infrastructure Co Ltd. bei ihrer Beteiligung an der österreichischen Swimsol GmbH im Rahmen einer Kapitalerhöhung beraten.

Swimsol hat vor fünf Jahren SolarSea entwickelt, laut den Angaben die weltweit erste schwimmende Solar-Plattform für den Einsatz am Meer. Das österreichische Start-up ist auf die Produktion von schwimmenden Photovoltaik Anlagen spezialisiert, die vor allem Hotelanlagen auf tropischen Inseln mit Sonnenenergie versorgen. Derzeit ist das Unternehmen hauptsächlich auf den Malediven tätig, wo bisher 99% der Stromversorgung über Diesel-Generatoren erfolgt.

Daiwa ist eine Tochtergesellschaft von Japan’s zweitgrößter Investmentfirma, der Daiwa Securities Group. Rechtlich begleitet wurde diese Transaktion von Georg Röhsner, Managing Partner von Eversheds Österreich, sowie Lukas Plösch, Senior Associate.

CMS bei Baumärkte-Deal in Bayern

Ein Konsortium aus hagebau und fünf bayerischen Unternehmen aus dem Kreis der hagebau Gesellschafter hat die 14 Baumärkte und Bauzentren der Danhauser Unternehmensgruppe erworben. Damit bleibe das Unternehmen als Einheit erhalten und weiter Gesellschafter der hagebau-Gruppe. Die Transaktion steht noch unter Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmigungen. Über die Details der Transaktion haben alle beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.

Ein CMS Team unter der Federführung von Richard Mitterhuber hat bei der Transaktion beraten. Teil des Teams war auch die Inhouse-Einheit Smart Operations. Dabei handele es sich um ein standortübergreifendes Team von Wirtschaftsjuristen, das bei Due Diligence Prozessen sowie ähnlichen Prüfungstätigkeiten unter Nutzung der eigenen Legal Tech Tools unterstützend tätig ist. Update: Die Gesellschafter der Danhauser-Gruppe wurden von Rödl & Partner beraten (Teamleitung Partner Michael Wiehl).

Die hagebau Handelsgesellschaft mit Sitz im niedersächsischen Soltau ist eine durch rund 370 rechtlich selbstständige, mittelständische Unternehmen im Fach- und Einzelhandel getragene Kooperation. Im Jahr 2018 wurde ein Nettoumsatz von rund 6,33 Milliarden Euro verzeichnet. Die Danhauser Gruppe mit Sitz im bayerischen Amberg beschäftigt rund 650 Mitarbeiter und kommt laut den Angaben auf einen Jahresumsatz von rund 170 Millionen Euro.

 

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