20. Aug 2019   Business Personalia

Neue Chefs bei Pfizer, Post und CSR-Plattform respAct

Andreas Klauser Credit Helge Kirchberger Palfinger AG
Andreas Klauser ©Helge Kirchberger / Palfinger AG

Management. Ex-Mahrer-Kabinettchef George Wallner wird Chef von drei Post-Töchtern. Palfinger-CEO Andreas Klauser leitet respAct Salzburg. Auch bei Pfizer und der Mineralölwirtschaft gibt es Neues.

Mit August 2019 übernimmt George Wallner (36) die alleinige Geschäftsführung von drei Tochterunternehmen der Österreichischen Post: Scanpoint GmbH und Scanpoint Slovakia s.r.o. (laut den Angaben größter Fullservice-Dienstleister für Inputmanagement) und EMD GmbH, ein Spezialist für die Digitalisierung von Archiven und historischen Dokumenten.

George Wallner Credit Österreichische Post
George Wallner ©Österreichische Post

Der bisherige Geschäftsführer Martin Ferger (46) werde sich auf eigenen Wunsch auf die Entwicklung der digitalen und physischen Dokumentenlösungen als Leiter des Geschäftsbereiches Dokumentenlogistik innerhalb der Österreichischen Post fokussieren.

Wallner startete 2017 bei der Post als Senior Manager der Konzern- und Strategieentwicklung und leitet seither Projekte im Bereich der Digitalisierung und Innovation, so die Post. Nach seiner Ausbildung in den USA, Kanada und Großbritannien arbeitete der Volkswirt für die Weltbank in Washington sowie das britische Wirtschaftsministerium in London.

In Österreich war er zwischen 2011 und 2017 als wirtschaftspolitischer Berater des damaligen Wirtschaftsministers und Vizekanzlers Reinhold Mitterlehner und als Kabinettchef des damaligen Staatssekretärs Harald Mahrer tätig.

Palfinger-Chef tritt für Respact in Salzburg an

Mit August 2019 übernimmt Andreas Klauser, CEO der Palfinger AG, die Landeskoordination der CSR-Plattform respAct für Salzburg. Paflinger ist seit 2010 aktives Mitglied von respAct („austrian business council for sustainable development“) und teile die Vision einer zukunftsfähigen, verantwortungsvollen und erfolgreichen Wirtschaft Österreichs.

„Die gegenwärtigen und kommenden sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen können wir nur gemeinsam erfolgreich bewältigen. Als Landeskoordinator möchte ich das Netzwerk in Salzburg stärken und Unternehmen dazu ermutigen, verantwortungsvoll unternehmerisch zu handeln“, so Klauser. Er übernimmt die Landeskoordination von Hugo Rohner, ehemaliger CEO der Skidata AG.

Martin Dallinger wird Chef von Pfizer Manufacturing

Mit August 2019 hat Martin Dallinger die Position als Geschäftsführer der Pfizer Manufacturing Austria GmbH angetreten. Er übernehme die Position von Robin Rumler, der die Geschäfte des Pfizer Produktionsstandorts für Impfstoffe in Orth an der Donau (Niederösterreich) über vier Jahre geleitet hat.

Rumler bleibe weiterhin Geschäftsführer der Pfizer Corporation Austria GmbH und widme sich verstärkt dem dort wachsenden Geschäft sowie seinen umfassenden Industrieagenden.

Das Pfizer Werk in Orth an der Donau ist Kompetenzzentrum für die Herstellung und Testung von bakteriellen und viralen Impfstoffen. Es hat rund 250 Mitarbeiter. Die Pfizer Niederlassung in Wien beschäftigt ebenfalls rund 250 Mitarbeiter und vertreibt aktuell etwa 130 Medikamente am österreichischen Markt.

In der weltweiten Pfizer Pipeline laufen derzeit 101 Forschungsprogramme, heißt es weiter. Der Fokus liegt auf den Bereichen Onkologie, immunologische und entzündliche Erkrankungen, Innere Medizin, Antiinfektiva, seltene Erkrankungen und Impfstoffe.

OMV-Vorstand Thomas Gangl ist neuer Obmann der Mineralölindustrie

Thomas Gangl ist seit 13. August 2019 neuer Obmann des Fachverbands der Mineralölindustrie (FVMI) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Er ist bereits seit November 2016 Mitglied des Fachverbandsausschusses und übernimmt nun den Vorsitz von Vorstandsdirektor Manfred Leitner, der die Funktion des Fachverbandsobmanns seit Oktober 2015 innehatte, heißt es weiter.

Thomas Gangl Credit OMV
Thomas Gangl ©OMV

Gangl ist seit rund 20 Jahren in der OMV beschäftigt. Mit 1. Juli 2019 wurde er zum Vorstandsmitglied, verantwortlich für den Bereich „Refining & Petrochemical Operations“ ernannt.

Der Innviertler begann 1998 als Prozess-Ingenieur in der Raffinerie Schwechat, deren Leiter er von 2014 bis 2016 war. Ab 2016 verantwortete Gangl als Senior Vice President alle Raffinerien der OMV, neben Schwechat auch jene im deutschen Burghausen und in Rumänien.

Gangl hat an der TU Wien sowie an der University of Salford in Großbritannien Verfahrenstechnik studiert. Er ist außerdem Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Erdölwissenschaften (ÖGEW).

 

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