21. Aug 2019   Recht

Oberhammer berät startup300 AG und weitere Deals

Ewald Oberhammer Credit Helmut Prochart Oberhammer
Ewald Oberhammer ©Helmut Prochart / Oberhammer

Wien. Kanzlei Oberhammer hilft der startup300 AG bei ihrer Kapitalerhöhung. Neue Deals gibt es auch bei Dorda, Freshfields und Wallentin.

Oberhammer hat die startup300 AG bei der von der außerordentlichen Hauptversammlung am 5. Juli 2019 beschlossenen ordentlichen Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR 623.155 und der Erstellung eines Kapitalmarktprospekts beraten.

Sämtliche Aktien wurden zum Bezugspreis von EUR 5,00 je neuer Aktie von rund 50% der bestehenden Aktionäre durch Ausübung ihrer Bezugsrechte und der Rest durch weitere Privatplatzierungen, unter anderem durch die grosso tec AG im Ausmaß von 200.000 Stück gezeichnet, so die Kanzlei. Die neuen Aktien aus dieser wurden ab dem 7. August 2019 in den von der Wiener Börse AG betriebenen Vienna MTF einbezogen. Da die neue Prospektverordnung seit 21. Juli 2019 in Geltung ist, musste der Prospekt durch die Finanzmarktaufsicht bis 20. Juli 2019 gebilligt werden.

Das Oberhammer-Team wurde von Ewald Oberhammer (Partner, Capital Markets) geleitet und bestand weiters aus Petra Pardatscher (Partner, Corporate/Capital Markets), Christian Pindeus (Partner, Corporate/M&A) sowie Thomas Hofer (Associate, Corporate/Capital Markets).

Oberhammer wurde vor fünf Jahren in Wien gegründet und hat im Juli 2019 einen neuen Standort in Wels eröffnet. Dafür gingen mehrere Ex-Mitarbeitern von SCWP Schindhelm an Bord.

Dorda berät Advent bei Börsegang der Addiko Bank

Unter der Leitung von Andreas Mayr und Christoph Brogyányi hat Dorda die Advent International Corporation im Rahmen des Börsegangs der Addiko Bank AG beraten.

Advent, die vor dem Börsegang indirekt rund 78 % an Addiko Bank hielt, reduzierte durch den indirekten Verkauf von Aktien im Rahmen des IPO ihren Anteil auf unter 40 %. Dorda beriet Advent in erster Linie zum Übernahmevertrag und anderen für den Börsegang erforderlichen Verträgen mit Addiko Bank, heißt es weiter.

Advent wurde beim Addiko-Börsegang vom Dorda Kapitalmarktrecht und M&A Team unter der Federführung von Andreas Mayr (Partner, Kapitalmarktrecht/M&A) und Christoph Brogyányi (Partner, Kapitalmarktrecht/Corporate) beraten. Die Associates Florian Nikolai, Adrian El Daly und Philipp Pärtan (alle Kapitalmarktrecht/ M&A) haben ebenfalls dabei unterstützt.

Im Rahmen der Beratung kooperierte Dorda mit einem Team von Goodwin Procter (UK), das von Markus K. Bauman geleitet wurde.

VW geht bei has.to.be an Bord: Kunz Wallentin und Freshfields helfen

Volkswagen weitet sein Engagement im Bereich der Ladeinfrastruktur aus und arbeitet künftig mit der has·to·be gmbh zusammen, einem Anbieter von Betriebssystemen für die Elektromobilität in Europa, der sein Hauptquartier in Radstadt (Salzburg) hat.

Dazu übernimmt der VW Konzern über seine Tochtergesellschaft Elli eine Minderheitsbeteiligung an dem Unternehmen. Gemeinsam werden has·to·be und Volkswagen den Ausbau des europaweiten Ladenetzes vorantreiben und am schnell wachsenden Markt für Ladelösungen partizipieren, heißt es weiter.

Auch die konzerneigenen Ladesäulen werden bereits größtenteils mit der Software von has·to·be betrieben und seien damit Teil eines ganzheitlichen, integrierten Ladeökosystems.

Berater von has·to·be beim Pakt mit VW war die Wiener Kanzlei Kunz Wallentin, konkret in Gestalt von Peter Kunz und Daniel Liemberger (Federführung / Leitung – beide Corporate/M&A). Auch Kathrin Chladek und Martin Barrett (beide Corporate/M&A) waren im Team.

Volkswagen wurde vom Wiener Büro von Freshfields Bruckhaus Deringer beraten: Im Team waren Konrad Gröller (Federführung / Leitung – Corporate/M&A), Noel Zamani, Lisa Reisch (Corporate/M&A) Karin Buzanich-Sommeregger, Sophie Muss (Arbeitsrecht), Lutz Riede, Laura Adriana Grinschgl (IP/IT), Gernot Fritz, Daniela Birnbauer (Datenschutzrecht), Maria Dreher, Florian Reiter (Wettbewerbsrecht).

Das Statement von Peter Kunz: „Mit dem erfolgreichen Abschluss der – im Detail komplexen – Transaktion konnten wir neuerlich unsere Erfahrung und Know-how im Corporate/M&A bzw- Start-Up Bereich unter Beweis stellen.“ Seine Kanzlei Kunz Wallentin ist aus der früheren KSW hervorgegangen.

 

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