03. Sep 2019   Business Motor

Hyundai Ioniq Elektro: Was der kleine Tesla-Gegner kann

Hyundai Ioniq Elektro Credit Hyundai
Hyundai Ioniq Elektro ©Hyundai

Korea-Stromer. Der Hyundai Ioniq, der auch als Hybrid erhältlich ist, bekommt ein Facelift. Dieses soll sowohl effizienter als auch stärker sein, ob das stimmt?

Schon seit dem Jahr 2016 ist der Hyundai Ioniq Elektro auf dem Markt und beschert dem südkoreanischen Hersteller recht gute Verkaufszahlen. Und das soll auch bei dem gerade erschienenen Facelift so bleiben. Hyundai schwört jedenfalls auf niedrige Betriebskosten, großzügiges Raumangebot und hohe aktive Sicherheit durch diverse Assistenzsysteme bei der neuen Elektro-Limousine.

Was sagt die Reichweite?

Auch in Sachen Antrieb soll sich viel getan haben. In Zukunft verfügt der Ioniq Elektro nämlich über eine vergrößerte Batterie mit 38,3 kWh Kapazität. Dank dieser schafft das Elektroauto nun nach WLTP 311 Kilometer. Zugleich stieg die Leistung des Hyundai Ioniq Elektro um 12 kW (16 PS) von 88 kW (120 PS) auf 100 kW (136 PS).

Hyundai verspricht außerdem ein maximales Drehmoment von 295 Nm. Und nicht zuletzt dank dieser Leistung sprintet das E-Auto im Sport-Modus jetzt in 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Maximal erreicht man mit dem Elektroflitzer nun eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h.

Was hat sich außen getan?

Optische Unterschiede zum Vorgänger sieht man vor allem an der Front des neuen Hyundai Ioniq Elektro. Diese wurde nämlich deutlich überarbeitet und wirkt durch die neu gestalteten Frontscheinwerfer und der geschlossenen Frontblende, sowie neu gestalteter 16-Zoll-Leichtmetallfelgen etwas dynamischer und futuristischer.

Am Heck des Elektroautos hat sich dagegen nicht sehr viel geändert, denn auch beim Facelift prägen die auffallenden Fließhecklinien weiterhin das Erscheinungsbild des Ioniq Elektro.

Hyundai Ioniq Elektro Credit Hyundai 2
©Hyundai

Zudem verspricht der südkoreanische Hersteller (Sitz in Seoul) im Vergleich zum Vorgängermodell einen deutlich aufgewerteten Innenraum. Innen sticht einem vor allem das neue Touchscreen-Display in der Mittelkonsole sofort ins Auge. Doch auch der Bildschirm der serienmäßigen Audioanlage ist nicht gerade klein, dieser misst in der Diagonale acht Zoll.

Wie steht es mit dem Preis?

In Deutschland beginnt die Basisversion des Elektroautos bei 34.900 Euro, mit Trend-Paket bei 37.250 Euro, mit Style-Paket bei 39.850 Euro und mit Premium-Paket kostet er ab 42.200 Euro. In Österreich beginnt der Hyundai Ioniq Elektro bei rund 36.500 Euro.

Alternativen sind beispielsweise der BMW i3 oder auch der künftige Mercedes EQA.

 

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