16. Okt 2019   Recht

Dorda hilft bei Kauf von Presse-HQ, PHH berät Heimat und mehr

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Julia Fritz ©PHH

Wirtschaftskanzleien. Wohnbaugesellschaft Heimat Österreich setzt bei einem Wiener Projekt auf PHH. Neues im Transaktionsbereich gibt es u.a. auch bei Dorda, Weber & Co und KWR.

PHH berät erstmals Bauträger Heimat Österreich: Ein neues Wohnprojekt der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft befindet sich in der Kimmerlgasse 33 im 11. Wiener Bezirk. Dort entstehen bis Sommer 2020 39 freifinanzierte Eigentumswohnungen. Beim Wohnungsverkauf wird Heimat Österreich von PHH Rechtsanwälte beraten.

Das Immobilien Team rund um PHH Partnerin Julia Fritz erhielt den Auftrag für die Abwicklung der Veräußerungen als Vertragserrichter und Treuhänder, so die Kanzlei. Das Wohnhaus wird in Niedrigenergiebauweise errichtet, die Wohneinheiten verfügen über 55 bis mit 100 m² Grundfläche.

Mit einem durchschnittlichen jährlichen Bauvolumen von 90 Millionen Euro gehört Heimat Österreich zu den großen gemeinnützigen Bauträgern in Österreich. Errichtet werden Eigentums- und Mietwohnungen sowie als Partner von Gemeinden und karitativen Organisationen auch Sonderprojekte wie Kindergärten, Schulen, Senioren-, Pflege- und Behindertenheime.

Dorda berät KGAL beim Kauf des „Presse“-Gebäudes

Stefan Artner, Dorda Partner und Leiter der Immobilienpraxisgruppe, und Magdalena Brandstetter, Immobilienanwältin, haben den Immobilienfonds KGAL KETA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG beim Verkauf der zwei Bürogebäude Kölblgasse 8-10 und Hainburger Straße 33 beraten. Beide Objekte befinden sich im 3. Wiener Bezirk, das Bürogebäude in der Hainburger Straße 33 ist der Hauptsitz von „Die Presse“. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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Stefan Artner ©Dorda

Der Verkauf der Immobilien wurde als strukturiertes Bieterverfahren von EHL durchgeführt. Käufer des Bürogebäudes Kölblgasse 8-10 mit ca 7.500 m² vermietbarer Fläche ist die IW Property Tau GmbH. Der Käufer des „Presse“-Hauptsitzes mit ebenfalls ca. 7.500 m² Fläche ist eine Fondsgesellschaft.

White & Case hilft bei voestalpine-Finanzierung

White & Case (Frankfurt) hat die SEB bei der Bereitstellung einer Finanzierung über eine Milliarde Euro für den österreichischen Stahl- und Technologiekonzern voestalpine mit Headquarter in Linz beraten.

Die SEB fungierte laut den Angaben als Documentation Agent und gemeinsam mit der Bayerischen Landesbank und der ING Bank als Coordinator, Bookrunner und Mandated Lead Arranger.

Als Mandated Lead Arrangers und Bookrunners ebenfalls beteiligt waren Banco Santander, BNP Paribas, Commerzbank, Crédit Agricole Corporate and Investment Bank, Deutsche Bank, DZ Bank, Erste Group Bank, Helaba, Raiffeisen Bank International und Unicredit.

Die revolvierenden Kreditlinien haben eine Laufzeit von fünf Jahren mit zwei Verlängerungsoptionen. Der Kreditvertrag enthalte auch ein Sustainability-Feature, in dem eine Anpassung der Marge abhängig von der Entwicklung bestimmter ESG-Risikofaktoren vorgesehen ist.

  • Das White & Case Team bestand aus Counsel Sascha H. Schmidt (Federführung), Partner Thomas Flatten, Local Partner Sebastian Schrag sowie den Associates Daniel Gillenkirch und Merve Mert-Sismangil (alle Banking, Frankfurt).
  • Zudem berieten Weber & Co. Rechtsanwälte, Wien für die SEB.

Hilfe bei der Übernahme der Berliner Börse

Bei einer weiteren Transaktion war White & Case zuletzt ebenfalls behilflich: Man beriet die deutsche Tradegate Exchange GmbH und ihre Gesellschafterinnen, die Deutsche Börse AG und Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, bei der Akquisition der Börse Berlin AG.

Mit der Transaktion übernehme Tradegate Exchange im Rahmen eines Share-for-Share-Deals sämtliche Aktien der Börse Berlin; im Gegenzug erhält der bisherige Eigentümer der Börse Berlin, der Verein Berliner Börse e.V., eine Beteiligung an der Tradegate Exchange GmbH. Zu den weiteren Details der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Das White & Case Team stand unter der Federführung von Local Partnerin Carola Glasauer (M&A, Frankfurt).

KWR berät Theysohn – Gruppe bei grenzüberschreitender Verschmelzung

Kanzlei KWR (Wien) hat die Theysohn-Gruppe, ein Unternehmen der Extrusionsbranche, bei der grenzüberschreitenden Verschmelzung der Theysohn Extrusionstechnik GmbH (Österreich) auf ihre deutsche Tochtergesellschaft in Salzgitter beraten.

Dadurch soll die Konzernstruktur optimiert und Synergieeffekte geschaffen werden, heißt es weiter. Der österreichische Betrieb mit dem Technologiecenter für Konstruktion, Projektierung, F&E und Vertrieb bleibt als Zweigniederlassung erhalten.

  • Die Transaktion betreute KWR-Partner Thomas Haberer (Leitung) mit Unterstützung von Arno Cichocki (Corporate) und Anna Mertinz (Arbeitsrecht).
  • Theysohn Deutschland wurde von Anwalt und Notar Andreas Blunk bei der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft vertreten.

CMS berät Acciona bei Nordex-Deal

Das spanische Industrie- und Infrastrukturunternehmen Acciona S.A. hat die im Zuge einer Privatplatzierung durchgeführte Kapitalerhöhung des deutschen Windkraftanlagenherstellers Nordex SE vollständig gezeichnet. Mit Durchführung der knapp zehnprozentigen Kapitalerhöhung mit einem Gesamtausgabebetrag von etwa 99 Millionen Euro erhöhe sich der von Acciona an Nordex gehaltene Anteil von 29,9 auf 36,27 Prozent. Acciona will den Nordex-Aktionären nun ein Übernahmeangebot unterbreiten.

Ein internationales CMS-Team um den Client Relationship Partner Rafael Suárez de Lezo und den Lead Partner Henrik Drinkuth berät Acciona bei dieser Transaktion. Man hat Acciona bereits 2015 beim Einstieg bei Nordex begleitet.

Latham & Watkins berät CVC bei strategischer Partnerschaft mit ironSource

Latham & Watkins hat von CVC Capital Partners beratene Fonds bei dem Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an ironSource Limited, einem Mobile-Marketing Unternehmen mit Sitz in Israel, beraten. Das Transaktionsvolumen beträgt laut den Angaben mehr als 400 Mio. US-Dollar.

Mit der Investition soll ironSource im weiteren Wachstum in den Märkten für Mobile-Advertising und Mobile-Gaming-Technologie gestärkt werden. CVC ist eine Private-Equity-Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von 82,5 Mrd. US-Dollar. Partner Oliver Felsenstein und Team beraten den Finanzinvestor regelmäßig bei Transaktionen in Deutschland und anderen Märkten, so die Kanzlei.

Noerr berät Catella bei Quartiersentwicklung in Düsseldorf

Noerr hat den Projektentwickler Catella Project Management bei der Realisierung des Quartier Grand Central in Düsseldorf und der Vereinbarung einer diesbezüglichen Partnerschaft mit der CG Gruppe AG beraten. In dem neuen Quartier – unmittelbar am Hauptbahnhof und mitten in der City von Düsseldorf gelegen – werden rund 1.000 Wohnungen, drei Hochhäuser, Hotel, Nahversorgung und Gastronomie entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt knapp 600 Mio. Euro.

Für die bauliche Realisierung habe sich Catella nunmehr für einen starken Partner entschieden, der das Gesamtprojekt fertig stellen wird. Die CG Gruppe übernehme als führender Mietwohnungsentwickler in Deutschland die Federführung, während Catella mit seinen Anlegern vor allem die geförderten Wohnungen und eventuell auch weitere Projektteile wie die preisgedämpften Einheiten sowie das Parkhaus in den Bestand übernimmt.

  • Ein Noerr-Team um die Partner Christoph Brenzinger und Annette Pospich hat Catella seit Anfang 2018 im Zusammenhang mit der Quartiersentwicklung und nunmehr auch bei den Vereinbarungen mit der CG Gruppe beraten.
  • Steuerrechtlich war EGSZ Gerow Kuhlmann Schmitz Zeiss tätig.

 

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