Recht, Veranstaltung

Events: Women in Arbitration, VUJ-Kongress und mehr

Women in Arbitration ©Freshfields / Gisela Popp

Wien. Der erste Unternehmensjuristenkongress von VUJ und Manz ging jetzt über die Bühne. Gastgeber waren zuletzt auch Freshfields, Heid u.a.

Am 19. Oktober 2019 lud das Schiedsrechtsteam des Wiener Büros von Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer zum dritten Mal zum „Women in Arbitration and International Law Breakfast“ auf die Dachterrasse des Wiener 25 Hours Hotels.

Die Veranstaltung mit rund 60 Teilnehmerinnen wurde von Niamh Leinwather, Principal Associate bei Freshfields, eröffnet. Die Keynote gab Dana Denis-Smith, CEO von Obelisk Support und Gründerin des „First100Years“ Projekts. Das „First100Years“ Projekt befasst sich mit der Geschichte von Frauen in Rechtswissenschaften und den Entwicklungen seit 1919.

Anschließend gab Alice Fremuth-Wolf, Generalsekretärin des Vienna International Arbitral Centre (VIAC) ein Update zum Status Quo des sogenannten „ERA Pledge“ – einer Initiative, die darauf abziele, die Anzahl von Frauen in Schiedsgerichten sowie auf Konferenzpanels zu erhöhen.

Anschließend diskutierte ein Panel mit Lucy Greenwood (GreenwoodArbitration) aus England, Catherine Kessedjian (Université Paris II Panthéon-Assas) aus Frankreich, und Ioana Knoll-Tudor (Jeantet) aus Rumänien. Mit dabei war auch Life Coach Áine Morgan aus Nordirland.

Erster Unternehmensjuristenkongress

Beim ersten Unternehmensjuristenkongress, einer gemeinsamen Veranstaltung der Manz Rechtsakademie und der VUJ, referierten rund 25 Vortragende vor rund 90 TeilnehmerInnen überwiegend in Pluri-Conférencen zu den für UnternehmensjuristInnen maßgeblichen Themen, so die Veranstalter.

Behandelt wurden neben einschlägigen materiell-rechtlichen Fragen die erfolgreiche Verhandlungsführung sowie die Themen Legal Tech und Legal Operations. Genetiker Univ.-Prof. Markus Hengstschläger referierte zur Frage „Wie entkommt der Unternehmensjurist der Durchschnittsfalle?“.

Im Anschluss fand für Mitglieder die erste Generalversammlung der VUJ seit ihrer Gründung statt. Die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Andreas Balog und Maximilian Kindler boten einen Rückblick auf den Werdegang der VUJ (neuer Vorstandsvorsitzender ist Simon Schützeneder).

Den Abschluss fand der Tag im Rahmen der Verleihung der „Promoting the Best“-Awards, einer gemeinsamen Veranstaltung von Women in Law und der VUJ, im Looshaus in Wien. Zum zweiten Mal wurden unter anderem die Auszeichnungen für die besten Rechtsabteilungen und die innovativsten Legal Tech Projekte im Rechtsbereich verliehen.

BBG und ÖIB beim After Work Talk von Heid & Partner

Andreas Nemec, Geschäftsführer der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) und Stefan Maier, Leiter der Geschäftsstelle für Innovationsfördernde Öffentliche Beschaffung (IÖB) referierten am 25. 10. 2019 im Rahmen des After Work Talk von Heid & Partner Rechtsanwälte.

Dabei ging es um die staatliche Intention der Förderung innovativer Lösungen im Rahmen des öffentlichen Beschaffungsvolumens, das bekanntlich stolze 45 Milliarden Euro schwer ist – pro Jahr.

Innovation bedeute dabei die Realisierung von neuen oder verbesserten Waren, Dienstleistungen bzw Verfahren, insbesondere im Bereich der Produktion, Organisation und Vermarktung. In über 30 von der ÖIB gemanagten „Innovations Challenges“ wurden bereits in den Branchen Verkehr, Tourismus, Gesundheit und Verwaltung Anbieter und Nachfrager im Vorfeld einer konkreten Beschaffung vernetzt, heißt es weiter.

Die Anwälte Stephan Heid und Kathrin Hornbanger erläuterten im Anschluss die bisherigen Erfahrungen bei der Abwicklung von mit dem Vergaberecht 2018 eingeführten „Innovationspartnerschaften“.

Bauträger-Frühstück bei Müller Partner Rechtsanwälte

Am 16. Oktober 2019 lud Müller Partner zum Bauträger-Frühstück in die Räumlichkeiten der Kanzlei zum Thema „Grundbuch“. Die Veranstaltung sollte den Teilnehmern – vorwiegend Bau- und Immobilienprofis – die Grundbuchsregeln in Erinnerung rufen.

So wurden gemeinsam knifflige Grundbuchsauszüge gelesen und Möglichkeiten der Informationsbeschaffung aus den Einrichtungen des Grundbuchs aufgezeigt, heißt es. Hervorgehoben wurde etwa, dass der Vertrauensgrundsatz nicht für alle Einrichtungen und Informationen aus dem Grundbuch gilt.

Präsentiert wurden auch der Aufbau eines Grundbuchsauszuges und die Eintragungsarten sowie die Prinzipien des Grundbuchs. Dabei wurde auch die Bedeutung einer Plombe / Tagebuchzahl erklärt und darauf hingewiesen, dass die letzte Tagebuchzahl in der Aufschrift eines Grundbuchsauszuges in der Praxis immer im Auge zu bewahren ist, da die Aktualität des Grundbuchsstandes von größter Relevanz sei.

 

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