04. Nov 2019   Business Recht

Anwälte für China-Deals: CMS berät Yongfeng

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Exporte. CMS berät Yongfeng bei der Beteiligung an Sotefin und bei der Gründung eines Joint Ventures in China. Tipps zu Anwälten im Reich der Mitte gibt die Außenwirtschaft der WKO.

Die chinesische Yongfeng-Gruppe hat sich mit 25 Prozent an der Sotefin SA beteiligt, einem Schweizer Anbieter von automatischen Parksystemen für Fahrzeuge. Gleichzeitig haben Yongfeng und Sotefin Patents SA ein Joint Venture in Qihe, Provinz Shandong, China, gegründet. Yongfeng hält 75 Prozent und Sotefin Patents 25 Prozent der Anteile an der Sotefin (Shandong) Intelligent Parking Equipment Co., Ltd.

Ein internationales CMS-Team unter der Leitung von Christoph Schröder, Falk Lichtenstein und Stephan Werlen hat Yongfeng rechtlich beraten. Dazu gehörten laut den Angaben mehrere Lizenz- und Kooperationsverträge.

Yongfeng produziert Stahl und Eisenerz und ist im Bau- und Immobiliensektor tätig. Zum Geschäft der Gruppe gehören zudem die Bereiche Bildung, kommunale Dienstleistungen, Handel, Logistik und Finanzanlagen.

2018 erwirtschaftete Yongfeng mit rund 11.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 50 Milliarden Yuan (6,38 Milliarden Euro) und sei somit eines der 500 größten chinesischen Unternehmen.

Der Erwerb der Anteile an der Sotefin SA ist die zweite Auslandsakquisition von Yongfeng: Sotefin hat die Zentrale im schweizerischen Lugano und entwirft, baut und vermarktet mechanisierte automatische Parksysteme.

Außenwirtschaft empfiehlt Anwälte in China

Für österreichische Unternehmen, die anwaltlichen Rat zu Geschäften mit chinesischen Partnern oder in China suchen, hat das Außenwirtschaftscenter Shanghai Tipps parat und kann auch einschlägig erfahrene Kanzleien vermitteln, so die Wirtschaftskammer in aktuellen Außenhandels-Infos.

Besonders bedeutsam sei die rechtlich optimale Vorgangsweise etwa in Sachen Arbeitsrecht. Das 2008 in Kraft getretene Chinesische Arbeitsgesetz („Labor Contract Law“) lasse dem Arbeitgeber kaum Spielraum, was die vertragliche Situation seiner Mitarbeiter betrifft. Für die Sonderwirtschaftszonen Hongkong und Macao gilt eigenes Recht, hier ist das Außenwirtschaftscenter Hongkong zuständig.

Das China-Geschäft ist für österreichische Wirtschaftskanzleien in den letzten Jahren bedeutsam geworden, auch wenn die Zahl der Deals zuletzt rückläufig war. Spezialisierte Berater gibt es etwa auch bei Wolf Theiss oder SCWP Schindhelm.

 

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