12. Nov 2019   Recht Tech Veranstaltung

Bildung: So wehrt sich der TÜV gegen Hacker

IT-Sicherheit. Dem Schutz im Cyberraum ist die Neuerscheinung „Risikomanagement in der Cybersecurity“ gewidmet. Fachverlag heise widmet sich in Webinaren indes dem „Recht für Admins“.

Die Neuerscheinung im TÜV Austria Fachverlag soll Abhilfe gegen Bedrohungen aus dem Cyberraum schaffen – aber nicht nur: Auch Datenverlust durch unabsichtliche Benutzerfehler ist eine erhebliche Gefahr, die durch gutes Risikomanagement massiv verringert werden könne.

Der Titel beschreibe konkret die einzelnen Elemente eines Risikomanagementprozesses sowie die modernsten und am weitesten
verbreiteten Methoden des Informationssicherheits-Managements.

Etliche konkrete Anwendungsbeispiele sollen darüber hinaus bei der Umsetzung der vorgestellten Werkzeuge in der betrieblichen Praxis helfen. Der Autor, Tom Vogt, ist Wirtschaftsinformatiker und TÜV Austria-Spezialist für Cybersecurity.

„Was der Admin über Recht wissen muss“

Beim deutschen Fachverlag heise geht es unterdessen um die Auswirkungen, die das Datenschutzrecht auf die Arbeit von Administratoren, Datenschutz- und Security-Verantwortlichen hat. Eine hauseigene Webinarreihe widmet sich dem Thema. Im Zentrum steht deutsches Recht. Zu den Schwerpunkten gehört laut den Angaben:

  • Welche Daten sind überhaupt relevant?
  • Anforderungen der DSGVO an die IT-Sicherheit
  • Umgang mit Auskunftsanfragen und Löschforderungen
  • Abmahnungen und Bußgelder

Fachverlag heise ist außerdem mit Informationsangeboten zum Emotet-Trojaner auf dem Markt: Beachtenswert ist dies deshalb, weil heise (konkret ein Teil der kaufmännischen Abteilung) selbst Opfer eines Emotet-Angriffs wurde. Der Schaden wurde seinerzeit mit über 50.000 Euro beziffert.

Auslöser der Infektion war eine Trojaner-verseuchte Mail, die einen legitimen Kundenkontakt täuschend echt imitierte. Trotzdem hätte sich der eine oder andere Leser vielleicht erwartet, dass die Sicherheitsvorkehrungen des Fachverlags – bzw. dessen fachkundige Mitarbeiter – irgendwie undurchdringlicher gewesen wären.

Wer jedoch erwartete, dass die prominente deutsche IT-Mediengruppe schamhaft ihr Haupt verhüllen würde, irrt: Der Verlag ergriff eine Vorwärtsstrategie und berichtete laufend und in löblicher Offenheit über die eigenen Emotet-Leiden. Außerdem klärt heise seither in Sonderausgaben und Webinaren (kostenpflichtig) Admins und IT-Spezialisten über richtige Reaktion auf Emotet auf. Ob daraus unterm Strich einmal sogar ein Gewinn wird?

 

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