12. Nov 2019   Recht

Dorda holt emmy, Hule verkauft Diagnosia und mehr

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Emmy Roller ©Electric Mobility Concepts GmbH

Start-up-Deals. Investoren verkaufen mit Hule Bachmayr-Heyda Nordberg das Start-up Diagnosia an den Apotheker-Verlag. Neues gibt es auch bei Dorda, Herbst Kinsky u.a.

Der Österreichische Apotheker-Verlag übernimmt die Mehrheit der Anteile am Wiener HealthTech-Startup Diagnosia Internetservices GmbH von den Investoren Speedinvest, Hansi Hansmann und gi pharma.

Die Diagnosia-Gründer Lukas Zinnagl und Michael Mikesch bleiben weiter im Unternehmen als Geschäftsführer und auch als Gesellschafter. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, heißt es weiter.

Das 2011 gegründete Startup Diagnosia entwickelt Software für Ärzte und Gesundheitseinrichtungen, wie z.B. Krankenhäuser. Diagnosia zähle mit seiner Ärzte-App „Diagnosia Mobile“ sowie mit der Arzneimittel-Software „Diagnosia Enterprise“ zu den Marktführern auf diesen Gebieten.

Demnach wird Diagnosia Mobile von knapp 9.000 Ärzten regelmäßig genutzt, Diagnosia Enterprise von 70 Krankenhäusern und weiteren Gesundheitseinrichtungen. Die Investoren haben ihre Anteile verkauft. Zusätzlich fand im Zuge der Transaktion eine Kapitalerhöhung statt.

Hule Bachmayr-Heyda Nordberg begleitete die Transaktion verkäuferseitig unter der Leitung von Christian Nordberg gemeinsam mit Partner Martin Frenzel und vertrat die Gründer Lukas Zinnagl und Michael Mikesch sowie die Investoren Speedinvest, Hansi Hansmann und gi pharma.

Herbst Kinsky berät Russmedia International beim Einstieg in Jobiqo

Herbst Kinsky hat Russmedia International Establishment bei deren Einstieg als Mehrheitsgesellschafterin in die jobiqo GmbH und einer damit verbundenen Expansionsfinanzierung rechtlich beraten. Kaufpreis und Höhe des Investments werden nicht verraten.

Als Anbieter einer führenden Jobbörsen-Software ermögliche Jobiqo die Erschließung neuer digitaler Einnahmequellen und erhöhe die Relevanz in der Suche von Bewerbern und offenen Stellen mittels Smart Matching Technologie.

Das Team von Herbst Kinsky wurde bei dieser Transaktion von Partner Florian Steinhart (Corporate, VC) geleitet. Dabei waren auch Magdalena Wagner (Corporate, VC) und Alexander Höller (IP/IT).

emmy rollt in Österreich ein mit Dorda

Das deutsche Elektro-Roller Sharing Unternehmen „emmy“ ist in den österreichischen Markt eingetreten. Wirtschaftskanzlei Dorda hat das Berliner Start-up dabei begleitet. Die Roller stehen nun neben deutschen Großstädten auch in Wien zur Kurzzeitmiete bereit. Weitere österreichische Städte sollen folgen.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass emmy Wien als weiteren Standort ausgewählt hat – und uns, um sie bei diesem Projekt zu unterstützen“, so Bernhard Rieder, Partner und Co-Leiter der Dorda Corporate Praxis.

Die Kanzlei ist dabei mit ihrer neuen „Digital Industries Group“ tätig geworden. Beraten haben u.a. Managing Partner Axel Anderl (IP, IT & Datenschutz), Anwalt Nino Tlapak (IP, IT & Datenschutz), Anwalt Julia Berent (Gesellschaftsrecht), Anwältin Lisa Kulmer (Arbeitsrecht), Rechtsanwaltsanwärterin Elisabeth Reiner (Compliance) und Rechtsanwaltsanwärterin Alexandra Ciarnau (IP, IT & Datenschutz).

Beim Start 2015 verfügte Elektro-Sharing Unternehmen emmy über nur 150 Roller, mittlerweile hält man bei rund 2.000 Stück – neben Berlin auch in Hamburg, München und Düsseldorf. Die Roller können über eine App lokalisiert und angemietet werden. Beim Fahrzeug angekommen, wird per App die Helmbox mit jeweils zwei Helmen und einem Schlüssel geöffnet.

Am Ziel angekommen werden die Helme und der Schlüssel zurück in die Helmbox gegeben und die Miete per Knopfdruck in der App beendet. Genutzt werden können die elektrischen Flitzer von jedem Führerscheinbesitzer (Klasse B) ab 18.

 

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