Events bei bpv, Eversheds, Müller und Schönherr

Kanzleien. Um Roboter-Juristen ging es bei einem Schönherr-Event, um hohe DSGVO-Strafen bei Eversheds. Und bpv Hügel feiert 20 Jahre in Brüssel.

Spezialisten aus Rechtswissenschaft und juristischer Praxis verbrachten den Abend des 10.12. unter dem Motto „Jurist vs. Roboter: Ein aussichtsloser Kampf?“. Die Veranstaltung war Teil der Eventreihe Technologylegal, die aus der Zusammenarbeit zwischen Professor Christian Piska (Universität Wien) und Christian Schmelz (Partner bei Schönherr) entstanden ist.

Intelligente Maschinen übernehmen zunehmend nicht nur maschinelle Tätigkeiten, sondern auch geistige Arbeit. Sie können große Informationsmengen schneller analysieren als Menschen. Damit seien sie in vielen Fällen ein hilfreiches Tool für Juristen, erklärte Christian Piska in seiner Keynote: „Künstliche Intelligenz wird durch maschinelles Lernen mit jedem Datensatz, den sie verarbeitet, exakter, schneller und effizienter. Dadurch wird sich das Berufsbild des Anwaltes maßgeblich verändern. Bildungsinstitutionen stehen vor der großen Herausforderung, angehende Juristen auf diese neue Art der juristischen Arbeit vorzubereiten.“

Der Wandel der juristischen Arbeit stand auch im Zentrum der Paneldiskussion, die von Isabell Claus (thinkers.ai), Matthias Lichtenthaler (Bundesrechenzentrum), Christian Schieb (Unisys Österreich) sowie David Bierbauer, Thomas Kulnigg, Günther Leissler und Veronika Wolfbauer (Schönherr Rechtsanwälte) geführt und von Christian Piska moderiert wurde.

Der Datenschutz im Blickpunkt bei Eversheds Sutherland

Ein Datenschutz-Business Breakfast bei Eversheds Sutherland widmete sich am 11.12.2019 dem Thema „Schluss mit lustig – jetzt wird auch in Österreich gestraft“:  Europaweit wurden heuer zahlreiche drakonische Strafen wegen Verstößen gegen die DSGVO verhängt. Spät, aber doch geschehe dies jetzt auch in Österreich.

Anhand eines Beispiels erläuterte Georg Röhsner, Partner von Eversheds Sutherland, welche Fragen die Behörde bei einer Prüfung stellt, welche Unterlagen vorbereitet sein sollten und wo die größten Risiken liegen. Michael Röhsner (Senior Associate) sprach über die jüngste „Cookie-Entscheidung“ des EuGH und den Umgang mit Cookies auf Websites.

bpv Hügel feiert: 20 Jahre in Brüssel

bpv Hügel ist seit 20 Jahren vor Ort in Brüssel präsent. Im Jubiläumsjahr ist man jetzt in neue Büroräumlichkeiten im EU-Viertel übersiedelt. Der Standort dient als Kompetenzzentrum für europäisches Fusions- und Kartellrecht, generelles EU-Recht sowie Regulierungs-, Vergabe- und Beihilfenrecht für nationale und internationale Mandanten.

Das 20-jährige Jubiläum wurde dieses Jahr in den Mittelpunkt der traditionellen bpv-Weihnachtsfeier im Zentrum von Brüssel gestellt, in dessen Rahmen bpv Hügel rund 100 internationale Gäste begrüßen konnte, so die Kanzlei.

Müller Partner bespricht Kosten bei gestörten Bauabläufen

Am 10. Dezember 2019 luden die Baurechts-AnwältInnen Katharina Müller und Christoph Gaar zum Jour Fixe „Nachtrags- und Dokumentationskosten bei gestörten Bauabläufen – Wer zahlt?“ in die Wiener Wirtschaftskanzlei Müller Partner.

Die Kosten der Dokumentation und der Aufbereitung von bauwirtschaftlichen Mehrkostenforderungen sind Teil der Mehrkostenforderung und können auf derselben Grundlage wie die Mehrkostenforderung gefordert werden, so die These bei der Veranstaltung.

Bei der Ermittlung der Höhe nach sind die Preisgrundlagen des Hauptanspruchs zu berücksichtigen und das Postulat der Angemessenheit und Zweckmäßigkeit zu beachten. Bauherrn und Vertreter der Bauindustrie und des Baunebengewerbes waren unter den Gästen.

 

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