07. Feb 2020   Recht

Neue Deals bei Wolf Theiss, Rödl & Partner sowie Latham & Watkins

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Alexander Haas ©Wolf Theiss

Wirtschaftskanzleien. Wolf Theiss berät RLB OÖ und RBI bei aktuellen Anleihe-Emissionen. Neue Deals gibt es auch bei Rödl & Partner und Latham & Watkins.

Wolf Theiss hat die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich bei der Emission von hypothekarisch fundierten Bankschuldverschreibungen in Höhe von 500 Mio. Euro beraten.

Die Laufzeit der Anleihe beträgt laut Kanzlei 15 Jahre und die Stückelung 100.000 Euro. Die Anleihe notiert im Amtlichen Handel der Wiener Börse und dem Geregelten Markt der „Bourse de Luxembourg“.

Für die Platzierung der Anleihe war ein Bankenkonsortium verantwortlich, das die DekaBank, DZ Bank, Erste Group, Raiffeisen Bank International und UniCredit umfasste.

Die rechtliche Betreuung und Transaktionsabwicklung erfolgte emittentenseitig durch das Debt Capital Markets-Team (DCM) von Wolf Theiss unter der Federführung von Partner Alexander Haas, der von Senior Associate Nikolaus Dinhof sowie von den Associates Andreea Stoica und Sebastian Prakljacic unterstützt wurde. Die Joint Lead Manager wurden von Weber & Co unter der Leitung von Partner Christoph Moser beraten.

DCM-Team berät auch RBI

Das DCM-Team von Wolf Theiss hat außerdem die Raiffeisen Bank International (RBI) bei der Begebung von Schuldverschreibungen in Höhe von 750 Mio. Euro beraten. Die RBI hat die Ordinary Senior Eligible Anleihe unter ihrem Debt Issuance Programme begeben.

Die Laufzeit der Anleihe betrage fünf Jahre. Banco Santander, BNP Paribas, Citigroup Global Markets, Morgan Stanley und die RBI haben den Deal als Joint Lead Manager begleitet, heißt es.

Das Team bei Wolf Theiss wurde ebenfalls von Partner Alexander Hass geleitet und umfasste weiters Senior Associate Nevena Skocic sowie Associate Sebastian Prakljacic.

Rödl & Partner berät Handtmann

Rödl & Partner hat die Handtmann-Gruppe, Anbieter von Vakuumfüllern und Portioniersystemen, beim Erwerb von Inotec beraten. Inotec ist ein deutscher Anbieter von Maschinen in der Lebensmittelproduktion und betreibt vier Standorte in Deutschland, der Tschechischen Republik und Frankreich. Über den Kaufpreis und die weiteren Details der Transaktion wurde laut Kanzlei Stillschweigen vereinbart.

Das Team bei Rödl & Partner wurde von Partnerin Diana Fischer geleitet und umfasste weiters Partner Christoph Hinz und Associate Partner Christian Speckert.

Latham & Watkins berät Kernkraftwerke

Latham & Watkins hat RWE, PreussenElektra, EnBW und Vattenfall bei der Übertragung von insgesamt zwölf Zwischenlagern für radioaktive Abfälle auf die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) beraten.

Zum 1. Januar 2020 haben die bisherigen Betreiber die Zwischenlager an den Standorten Biblis, Obrigheim, Unterweser, Stade und Würgassen der BGZ übertragen. Weitere Zwischenlager werden derzeit von den Energieversorgungsunternehmen errichtet und nach erfolgter Inbetriebnahme ebenfalls auf die BGZ übertragen, heißt es.

Durch die Transaktion wurde ein weiterer Schritt zur Umsetzung des Entsorgungsübergangsgesetzes gesetzt. Hiernach ist der Bund zukünftig für die Durchführung und Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung verantwortlich. Die Betreiber deutscher Kernkraftwerke sollen dem Bund dafür finanzielle Mittel in Höhe von rund 24 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt haben.

Das Team bei Latham & Watkins wurde von Partner Tobias Larisch geleitet und umfasste unter anderem auch die Partner Tobias Klass und Anne Kleffmann.

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