05. Jun 2020   Recht

Freizeit und Bio-Honig: Luther und fwp spenden

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Markus Fellner, Toni Faber ©fwp / Felicitas Matern

CSR-Aktivitäten. Die Führungskräfte der deutschen Kanzlei Luther spenden Urlaubstage zugunsten von Mitarbeitern mit Kindern. Und in Wien spendet fwp für Biodiversität und den Stephansdom.

Die Wiener Wirtschaftskanzlei Fellner Wratzfeld & Partner (fwp) rückt das Thema Nachhaltigkeit öffentlich in den Fokus. „Wir bei fwp lieben Herausforderungen juristischer Natur. Eine der größten Challenges, vor der die Gesellschaft derzeit steht, ist jedoch der weitreichende Verlust von Biodiversität – mit direkten, negativen Folgen für das Klima“, erklärt fwp-Partner Markus Fellner in einer Aussendung: „Erderwärmung, schwankende Wasserverfügbarkeit oder veränderte Entwicklungsphasen von Tieren und Pflanzen sind Folgen des Klimawandels und bedrohen die biologische Vielfalt.“

Daher unterstütze fwp seit 2019 die bienenfreundliche sowie nachhaltige Honigproduktion MIËLO und engagiert sich als Partner für ökologisch bewirtschaftete Äcker und Wiesen. Das Konzept der Nachhaltigkeit umfasst neben dem Schutz der Umwelt und Artenvielfalt auch die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Deshalb spende fwp jährlich einen Teil des erworbenen MIËLO-Honigs an den gemeinnützigen Verein „Grow Together“.

Seit März 2020 geht ein Teil des Honigs nun auch an den Stephansdom. Dompfarrer Toni Faber: „Wir danken fwp herzlich für die großzügige Unterstützung. Durch die Spende haben wir einerseits eine umweltbewusste Gabe für Bedürftige, anderseits kommen die Verkaufserlöse des Honigs der Pfarr-Caritas zugute.“

Neue Initiative bei Luther

Die deutsche Großkanzlei Luther ruft mit „Luther4Family“ angesichts der Coronavirus-Krise eine kanzleiweite Initiative ins Leben: Dabei spenden Führungskräfte eigene Urlaubstage zu Gunsten von zusätzlichen freien Tagen für Mitarbeiter mit betreuungspflichtigen Kindern.

Die gespendeten Urlaubstage werden mit ihrem finanziellen Gegenwert in den Luther4Family-Pool übertragen, so die Kanzlei weiter: Aus diesem Pool können Eltern demnach zusätzliche freie Tage in Verbindung mit ihrem arbeitsvertraglich geregeltem Urlaub abrufen, um die Betreuungssituationen zu überbrücken.

Es gehe vor allem darum, die Doppelbelastung aus Homeoffice und Kinderbetreuung zu minimieren und echte Entlastungszeit für die Eltern zu schaffen. Darüber hinaus können in Notsituationen weitere freie Tage in Anspruch genommen werden, wenn der individuelle Urlaubsanspruch aufgebraucht sein sollte.

„Mit dem Projekt Luther4Family setzen wir ein Zeichen für Solidarität, Zusammenhalt und Partnerschaft. Viele unserer Mitarbeiter wurden während der langen Zeit der geschlossenen Kitas und Schulen extrem gefordert. Diese Herausforderung haben sie mit enormen persönlichen Einsatz gemeistert,“ so Markus Sengpiel, Co-Managing-Partner der Kanzlei.

„Mit dieser Initiative beweisen wir Verantwortung nicht nur für unsere Arbeitnehmer, sondern auch gegenüber den staatlichen Sozialsystemen. Wir sehen in dieser Initiative daher auch einen wirksamen Beitrag im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie,“ so Co-Managing-Partnerin Elisabeth Lepique.

 

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