10. Sep 2020   Business Tech

Digitalisierung: Österreich ist weltweit auf Platz 20

Philip Meissner ©ESCP Business School

Digitalisierung. Die Berliner ESCP Business School hat die aufstrebenden Länder im weltweiten Wettrennen um die Digitalisierung gekürt: Österreich schlägt sich besser als die USA.

Derzeit in Sachen Digitalisierung gut aufgestellte Länder sehen sich zunehmend mit neuen Konkurrenten aus aller Welt konfrontiert. Während Länder wie die USA, Schweden und Singapur zwar derzeit hervorragend aufgestellt sind, holen andere Länder auf, so eine Studie der ESCP Business School in Berlin.

Nur Singapur habe seine relative Position in den letzten drei Jahren leicht verbessert. Im Gegensatz dazu sollen die USA und Schweden in Relation zum Jahr 2017 verloren haben. „Wir befinden uns mitten in einer digitalen Revolution, die sehr wahrscheinlich durch die Covid-19-Pandemie beschleunigt wird“, so Professor Philip Meissner vom European Center for Digital Competitiveness der ESCP Business School.

Innerhalb der G7 habe Frankreich bei der digitalen Wettbewerbsfähigkeit zwischen 2017 und 2019 am meisten zugelegt, was das Land zum führenden digitalen Aufsteiger in dieser Gruppe macht. Italien und Deutschland sind hingegen im Vergleich zu 2017 am stärksten zurückgefallen, so die Studie.

Das Ranking ortet auch eine deutliche Dynamik in Bezug auf die beiden großen digitalen Supermächte: China habe bei der digitalen Wettbewerbsfähigkeit deutlich hinzugewonnen, während die USA im gleichen Zeitraum zurückgefallen sind.

Österreich vor den USA und Deutschland

Im kombinierten Ranking „Europe and North America“ erzielt Österreich den 20. Platz und findet sich somit im Mittelfeld. Damit liegt Österreich auf der Länderliste hinter Ungarn (Platz 8), Spanien (9), England (15), Polen (17) und der Schweiz (18), allerdings vor den USA (22), Deutschland (24), Italien (28) und Schweden (30). Angeführt wird das Ranking für Europa und Nordamerika von Bulgarien, Montenegro und Frankreich.

 

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