17. Sep 2020   Business Recht Tools

Binder Grösswang berät Krypto-Start-up Coinpanion

Christian Zwick ©Inge Prader / Binder Grösswang

Wirtschaftskanzleien. Binder Grösswang hat Coinpanion (SmartBytes GmbH) bei einer Finanzierungsrunde beraten. Ziel sind Krypto-Investments für die breite Anleger-Masse.

Der österreichische Kryptowährungs-Dienstleister SmartBytes GmbH, der unter dem Namen Coinpanion einen digitalen Kryptowährungs-Manager anbietet, hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in sechsstelliger Höhe abgeschlossen, so die beratende Kanzlei Binder Grösswang.

Über die Coinpanion-Plattform können sich Kunden ohne Vorkenntnisse ein diversifiziertes Portfolio aus Kryptowährungen erstellen lassen, das mit Hilfe eines unternehmenseigenen Algorithmus automatisch verwaltet wird, heißt es weiter.

Investor war die sweet.fund GmbH & Co KG hinter der einzelne Gründer des Unternehmens mySugr stehen, und die im Jahr 2017 in einem der größten österreichischen Exits der vergangenen Jahre an den Schweizer Pharmakonzern Roche verkauft wurde.

Das Signing fand am 24. Juli 2020 in der Kanzlei von Binder Grösswang statt. Die Kapitalerhöhung wurde am 13. August 2020 im Firmenbuch eingetragen und damit wirksam. Das Binder Grösswang Team bestand unter anderem aus Partner Christian Zwick, Associate Hermann Beurle und Senior Associate Mona Holzgruber (alle Corporate / M&A).

Die Statements

  • „Wir planen das Investment unter anderem für Neuanstellungen zu verwenden, die uns auf unserem Wachstumskurs unterstützen. Unsere Vision ist es, den hoch komplexen Kryptomarkt der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und einen neuen Strom von Anlagemöglichkeiten für Investoren zu öffnen, die bisher nicht daran gedacht haben, Kryptowährungen in ihrem Portfolio zu halten“, so Alexander Valtingojer, Mitgründer und CEO von Coinpanion.
  • „In Zeiten von inflationär hohen Asset Preisen sehe ich im Kryptobereich große Chancen. Vielen Kryptoinvestoren fehlt das Know-How ihre Kryptowährungen über Bitcoin hinaus zu diversifizieren. Coinpanion schafft diese Diversifizierung mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und in Übereinstimmung mit den regulatorischen Anforderungen der EU und Österreichs“, wird Frank Westermann zitiert, Founding CEO von mySugr.

 

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