22. Sep 2020   Personalia Recht Steuer

Neue Anwälte bei Eisenberger, PHH und Noerr

Matthias Fucik ©PHH

Wien. Matthias Fucik avanciert bei PHH. Bei E&H ist Johannes Feilmair jetzt Anwalt. Noerr holt zwei IT-Rechtler von Linklaters. Und eine Wiener Kanzlei expandiert nach Berlin.

Mit Matthias Fucik (31) will Wirtschaftskanzlei PHH ihre personellen Ressourcen in den Bereichen Transaktionen, Steuerrecht und Gesellschaftsrecht ausbauen: Fucik soll an der Schnittstelle zwischen M&A und Steuerrecht fungieren. Er ist seit 2018 bei der Kanzlei als Rechtsanwaltsanwärter tätig und brachte Expertise im Bereich Steuerrecht und Gesellschaftsrecht mit. So sammelte er einerseits vor seiner Zeit bei PHH in einer großen Wirtschaftskanzlei praktische Erfahrungen, andererseits spezialisierte sich Fucik schon während seines Studiums auf Steuerrecht, heißt es weiter. Er verfügt über ein abgeschlossenes Diplomstudium der Rechtswissenschaften und einen Studienabschluss in Steuerrecht und Rechnungswesen.

Matthias Fucik berate nationale und internationale Mandanten überwiegend im Bereich Mergers & Acquisitions sowie in Verbindung mit unternehmens-, gesellschafts- oder steuerrechtlichen Sachverhalten. „Durch Fuciks Spezialisierung auf Steuerrecht und M&A ist er prädestiniert für seine neue Aufgabe als Schnittstelle zwischen unserem M&A und Steuerteam, wo er unsere Mandanten bestens juristisch vertreten und beraten wird“, so PHH Partner Rainer Kaspar.

Johannes Feilmair ist jetzt Anwalt bei E&H

Johannes Feilmair (29) ist seit 15. September 2020 als selbständiger Rechtsanwalt eingetragen und Substitut im Wiener Büro von Eisenberger & Herzog (E&H). Seine Karriere bei der Kanzlei begann Feilmair im März 2016 als Rechtsanwaltsanwärter in den Praxisgruppen Immobilienwirtschaftsrecht und Unternehmensrecht/M&A.

Johannes Feilmair ©Stefan Seelig / E&H

Seither betreue er in- und ausländische Mandanten bei Liegenschafts- und Immobilienprojekten sowie bei komplexen M&A-Transaktionen und Restrukturierungen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liege im Bereich Venture Capital/Private Equity, mit speziellem Fokus auf die Pharma- und Biotechindustrie sowie in der Beratung in sämtlichen Fragen des Gesellschaftsrechts.

Johannes Feilmair studierte Wirtschaftsrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien. Aufgrund seiner Studienerfolge wurde er mit Leistungsstipendien ausgezeichnet und in die Rector’s List der besten Studenten aufgenommen. Vor seiner Tätigkeit bei Eisenberger & Herzog war er als Studienassistent am Institut für österreichisches und internationales Steuerrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien tätig und sammelte Erfahrung in einer weiteren Wiener Wirtschaftsrechtskanzlei.

„Johannes Feilmair hat sich über die Konzipientenjahre bei uns zu einem sehr wichtigen Teil des Teams und zum Experten entwickelt. Wir freuen uns sehr darüber, diese Karriere gemeinsam fortzusetzen“, so E&H-Partner Dieter Thalhammer.

Neue Spezialisten für IT-Recht bei Noerr

Patrick Neidinger (37) und Florian Schmitt (35) wechseln zum 1. November 2020 in das Münchener Büro der deutschen Großkanzlei Noerr. Dort verstärken die IT-Rechtsspezialisten die Praxisgruppe Digital Business. Noerr-Partner Peter Bräutigam: „Beide haben bereits diverse Großunternehmen bei der digitalen Transformation beraten und wissen, wie man Mandate gewinnt und entwickelt. Mit Ihrer Erfahrung in den Branchen Automobil, Chemie, Energie und Finanzdienstleistungen werden sie uns vor allem an der Schnittstelle von Gesellschaftsrecht und Informationstechnologierecht bereichern.“

  • Neidinger, der als Associated Partner zu Noerr wechselt, hat in Frankfurt Rechtswissenschaft studiert. Während eines Auslandsaufenthaltes an der University of Southern California erwarb er zusätzlich einen Master-Abschluss. Zuletzt war er für die Kanzlei Linklaters in München tätig.
  • Schmitt, der ebenfalls von Linklaters zu Noerr wechselt, hat in Augsburg und Washington D.C. studiert und wurde mit einer Arbeit aus dem Bereich Datenschutz- und Telekommunikationsrecht promoviert. Auch er verfüge über langjährige Erfahrung mit komplexen IT-Projekten, Outsourcing-Transaktionen und Datenschutzberatung im M&A-Kontext.

Wiener Kanzlei WKK geht nach Berlin

Eine territoriale Expansion in ungewöhnlicher Richtung meldet das deutsche Fachmagazin Juve: Die Wiener Anwaltskanzlei Wess Kux Kispert & Eckert, spezialisiert auf Wirtschaftsstrafrecht, hat ein Büro in Berlin eröffnet.

Erster Equity-Partner vor Ort ist demnach Felix Ruhmannseder (42), der deutsch-österreichische Mandanten im Wirtschafts- und Steuerstrafrecht sowie Compliance berate. Ruhmannseder war zuletzt Senior Associate bei Baker & McKenzie Diwok Hermann Petsche in Wien.

 

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