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Amsterdam und Helsinki starten KI-Register

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Digitalisierung. Als erste Städte der Welt haben Amsterdam und Helsinki offene Register für Künstliche Intelligenz (KI) gestartet: Sie zeigen darin den Einsatz von KI-Algorithmen.

Die im Rahmen des Next Generation Internet Policy Summit vorgestellten Register sollen transparent zeigen, wo die Städte KI und Algorithmen nutzen und wie diese funktionieren. Damit will man auch unterstreichen, dass es zur verantwortungsvollen Nutzung dieser Technologien kommt.

Nutzen transparent machen

„Algorithmen spielen eine immer wichtigere Rolle in unseren Leben“, sagt Touria Meliani, Vizebürgermeisterin von Amsterdam. „Mithilfe Künstlicher Intelligenz können wir Menschen in der Stadt jederzeit und überall bessere Services bieten“, betont Helsinkis Bürgermeister Jan Vapaavuori.

Mit den nun gestarteten KI-Registern wollen Amsterdam (http://algoritmeregister.amsterdam.nl) und Helsinki (http://ai.hel.fi) offen und transparent zeigen, wo und wie die Technologien zum Einsatz kommen, wie es heißt. Das soll belegen, dass KI-Algorithmen verantwortungsvoll genutzt werden.

Beide Städte experimentieren derzeit in diversen Bereichen mit dem Einsatz von KI. Beispielsweise gibt es Versuche mit Chatbots, die letztlich dazu beitragen sollen, dass städtische Services jederzeit und überall erreichbar sind. In den nun gestarteten offenen Registern der Städte könne jeder nachlesen, welche KI-Systeme der öffentlichen Hand es in der jeweiligen Stadt gibt und wie diese genutzt werden.

Zudem können die Menschen Feedback hinterlassen und an Forschungsprojekten teilnehmen, um die künftige Entwicklung von Systemen zu beeinflussen. Die Register starten zwar mit einer begrenzten Zahl an Anwendungen, weitere sollen jedoch noch dieses Jahr eingetragen werden.

Die Nutzung von KI in städtischen Services wird weiter zunehmen, wenn Gemeinden mit der Technologie vertrauter werden, so Pasi Rautio, Projektleiter Data, AI und RPA-Entwicklung in Helsiniki. „Diese weitreichende Nutzung von KI hängt davon ab, das Vertrauen in die Aktivitäten der Stadt zu erhalten“, betont er. Eben dazu sollen die offenen Register beitragen, indem sie der Öffentlichkeit zeigen, dass Amsterdam und Helsinki verantwortungsvolle und sichere KI-Entwicklung betreiben. (pressetext, pte)

 

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