Linde stellt Fachzeitschriften 2021 in drei Schienen auf

Stefan Menhofer ©Linde Verlag

Interview. Fachverlag Linde stellt seine Fachzeitschriften 2021 neu auf:  Publikationschef Stefan Menhofer schildert die Neuerungen für Homeoffice, Remote-Working & Co.

Extrajournal.Net: Das Fachzeitschriftenangebot von Linde aus Recht, Steuern und Wirtschaft wird 2021 anders aussehen: Bis jetzt gab es bei den Abos die Kombination „Print & Digital“, nun denken Sie an neue Vermarktungsformen. Was kommt genau?

Stefan Menhofer: Homeoffice, Remote-Working und Distance-Learning sind Schlagworte, wenn nicht Gebote der Stunde. Umfassende Mobilität allseits erfordert Flexibilität und Verfügbarkeit. Der rasche, bequeme Zugang zu den wesentlichen Informationen ist entscheidend.

Wir wollen allen Leserinnen und Leser ihre Fachinformation in gewohnter Qualität mit unseren Zeitschriften bestmöglich zur Verfügung stellen, um ihren Arbeitsalltag – gerade in schwierigen Zeiten – zu unterstützen und zu erleichtern. Daher wird es ab 2021 alle Linde-Zeitschriften in drei Dimensionen geben: Printausgabe, Digitalformat (Light mit einem Zugang bzw. Standard mit drei Zugängen) und das bewährte, umfassende Kombiangebot (Printausgabe und drei Digital-Zugänge).

Sind sofort alle Titel davon betroffen, oder fangen Sie mit Flaggschiffen wie der SWK an?

Menhofer: Wenn schon, dann ganz. Die Umstellung betrifft alle Linde-Zeitschriften. Mittlerweile, und das darf ich mit gewissem Stolz sagen, haben wir 17 hauseigene Fachzeitschriften. Neben dem Flaggschiff SWK sind das SWI, ASoK, BFGjournal, PV-Info, Aufsichtsrat aktuell, GesRZ, iFamZ, bau aktuell, ZWF, TPI, GRC aktuell, CFO aktuell, IRZ, ZVers und die beiden jüngsten ‚Babys‘ immo aktuell und AVR.

Welche Erwartungen hat der Verlag an die Umstellung? Wie groß sind aus Ihrer Sicht die Zielgruppen, die für die verschiedenen Varianten empfänglich sind?

Menhofer: Mit dem neuen Angebot bieten wir höchste Flexibilität und Individualität für jede Zielgruppe. Jetzt haben unsere Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, zu entscheiden, was für sie und ihre tägliche Arbeit die jeweils beste Lösung ist: Bleibe ich bei der bewährten Kombi aus Print und Digital, oder brauche ich, z. B. als EPU, nur einen digitalen Zugang? Möchte meine Kanzlei mehrere Zugänge (User) gleichzeitig verwenden, aber aufgrund von Mobile Working eher keine Printausgabe mehr beziehen?

Die digitale Variante bietet den Vorteil besonders rascher Aktualisierung. Wir können Neuerungen und Updates sofort einarbeiten und an unsere Leserschaft weitergeben. Außerdem gibt es die Möglichkeit der Archivsuche, und mittels Komfort-Lesefunktion ist auch das Lesen am Bildschirm so angenehm wie möglich. Dank der Erweiterung unserer Server-Kapazitäten können wir auch weiterhin jederzeit einen raschen und sicheren Zugriff gewährleisten.

Im Interview

Mag. Stefan Menhofer ist Leiter Fachzeitschriften und Prokurist beim Linde Verlag.

Link: Linde Verlag („Alle Zeitschriften in drei Dimensionen“ – Überblick zu den Abonnements ab 2021)

 

    Weitere Meldungen:

  1. Ein Upgrade für das Corona-Handbuch
  2. Recht hören: Ecolex-Podcast widmet sich Klimaschutz u.a.
  3. Lisa Heigl-Rajchl wird Marketingleiterin im Linde Verlag
  4. Home Office: Tipps gegen Cyberangriffe