15. Jan 2021   Recht

Ranking-Freuden bei DLA Piper, Schönherr und mehr

Christoph Mager ©DLA Piper

Kanzlei-Rankings. Zum elften Mal führt DLA Piper die globalen League Tables von Mergermarket nach Deal-Anzahl an. In Österreich freut sich Schönherr über Platz 1.

Wirtschaftskanzlei DLA Piper hat auch heuer Platz 1 bei den weltweiten League Tables von Mergermarket errungen, konkret nach Deal-Anzahl. In Österreich konnte die Zahl der abgeschlossenen Transaktionen trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie gesteigert werden, so die Kanzlei. Das Volumen der Deals (in Milliarden US-Dollar) sei hierzulande rasant gewachsen.

  • Konkret hat DLA Piper im vergangenen Jahr weltweit bei 650 Transaktionen beraten und mit 46 Deals Vorsprung auf den Zweitgereihten Kirkland & Ellis Platz eins im globalen Ranking verteidigt. Das Gesamtvolumen der von DLA Piper begleiteten Transaktionen verdoppelte sich im Vergleich zu 2019 (63 Milliarden US-Dollar) auf knapp 127 Milliarden US-Dollar.
  • In Europa (373 Deals) sicherte sich DLA Piper mit einem Vorsprung von 124 Deals auf den Zweitplatzierten White & Case zum achten Mal in Folge den Spitzenplatz.
  • In Österreich konnte DLA Piper die Zahl der Deals trotz der Covid-19-Pandemie steigern; das Gesamtvolumen der österreichischen Transaktionen betrug 1,1 Milliarden US-Dollar.
  • DLA Piper ist außerdem erneut Nr. 1 in Großbritannien (zum elften Mal in Folge), sowie in Skandinavien (zum vierten Mal) und in CEE (zum 1. Mal). Auch in Polen und Russland hat man den ersten Platz errungen.
  •  In Nord-, Mittel- und Südamerika ist die Kanzlei auf Platz zwei gelandet, in der Länderwertung USA auf Platz 3.

„Herausforderndes Jahr“

„Die Pandemie hatte im zweiten Quartal 2020 eine kurzfristige Verlangsamung der Akquisitionstätigkeit zur Folge. Umso mehr erfüllt es uns daher mit Stolz, dass wir in diesem herausfordernden Jahr dennoch die Spitzenplätze im globalen Ranking und in anderen Regionen halten bzw. uns vielerorts, darunter auch in Österreich, sogar verbessern konnten“, so Christoph Mager, Partner und Leiter der Corporate Praxis im Wiener DLA Piper Büro.

„Unser globales Netzwerk, lokales Know-how und unsere langjährige Sektor-Expertise haben uns dabei geholfen, unsere Mandanten gut und sicher durch diese Pandemie-Zeiten zu manövrieren. Wir gehen zuversichtlich ins Jahr 2021 und möchten unseren Mandanten hiermit für das in uns gesetzte Vertrauen danken“, so Mager. DLA Piper hat aktuell Büros in rund 40 Ländern. In Österreich ist die Kanzlei durch DLA Piper Weiss-Tessbach mit einem Büro in Wien (etwa 65 Juristen) vertreten.

So schneidet Schönherr ab

Schönherr mit Hauptquartier in Wien führt das österreichische M&A-Ranking von Mergermarket auch 2020 an, freut sich die Wirtschaftskanzlei: Sowohl hinsichtlich Deal-Anzahl als auch Deal-Wert wurde Schönherr auf Platz eins gereiht.

Im Jahr 2020 beriet Schönherr konkret bei insgesamt 18 M&A-Transaktionen mit Österreich-Bezug und einem Gesamtwert von 8,044 Milliarden Euro, das reichte auch diesmal für Platz 1. Schönherr führe damit die österreichische M&A-Tabelle seit über einem Jahrzehnt an. Auch in CEE und DACH freut sich Schönherr über die erzielten Platzierungen:

  • In CEE ist Schönherr die einzige Kanzlei mit Hauptsitz in Österreich unter den Top 10 und belegt hinsichtlich Anzahl der berücksichtigten Deals erstmals den zweiten Platz.
  • In der DACH-Region ist Schönherr die einzige österreichische Kanzlei in den Top 20.
Sascha Hödl ©Schönherr

„Unsere Praxis blickt auf ein weiteres Jahr mit großartigen Ergebnissen zurück. Wir sind stolz darauf, dass unsere herausragende Leistung, gerade in einem Jahr mit so besonderen Umständen, neuerlich auf diese Art gewürdigt wurde. Das ist ein Beweis für die exzellente Teamarbeit in all unseren Büros“, so die Co-Leiter der M&A-Praxis von Schönherr, Sascha Hödl und Roman Perner.

Freshfields in Europa stark

Die britisch-deutsche Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer zeigt sich ebenfalls zufrieden mit dem aktuellen Mergermarket-Ranking. Sie habe ihre starke Marktstellung bei der Beratung von internationalen Fusionen und Übernahmen auch im pandemiegeprägten Jahr 2020 untermauert und zählt im weltweiten Kanzlei-Vergleich nun zu den Top 4 (nach Deal-Volumen).

  • Konkret erzielt Freshfields in Europa, Großbritannien und Asien eine Spitzenposition. In Europa war die Kanzlei 2020 an 147 Deals mit einem Transaktionsvolumen von zusammen rund 246,7 Milliarden US-Dollar beteiligt (Platz 1).
  • Rund ein Viertel der europäischen Transaktionen – sowohl nach Anzahl (38 Deals) als auch nach Wert (rund 59,1 Milliarden US-Dollar) – habe Freshfields in Deutschland begleitet und behaupte damit Platz 1. In Großbritannien liegt Freshfields mit einen Deal-Volumen von rund 134,2 Milliarden US-Dollar ebenfalls vorn (nach Platz 3 im Vorjahr). In Italien, Russland und Spanien/Portugal erreichte die Kanzlei Top-5-Platzierungen.
  • In der Region Asien-Pazifik (ohne Japan) verbesserte sich Freshfields von Platz 9 im Vorjahr auf den Spitzenplatz beim abgewickelten Transaktionsvolumen (Gesamtwert von 96,5 Milliarden US-Dollar, 45 Deals).

 

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