26. Jan 2021   Recht Tools

Unternehmen sehen neue Risiken durch IT-Einsatz

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Studie. Der Einsatz neuer digitaler Technologien bringt die Gefahr unerwarteter Rechtsstreitigkeiten, so eine Hogan Lovells-Studie.

Die internationale Anwaltskanzlei Hogan Lovells hat in einer aktuellen Studie weltweit 550 Manager aus den Branchen Technologie / Telekommunikation, Finanzdienstleistungen / Versicherungen, Life Sciences, Automotive, Konsumgüter und Energie darüber befragt, ob sie der Meinung sind, dass ihr Unternehmen ausreichend vor rechtlichen Risiken in Bezug auf die Nutzung smarter Technologien gewappnet ist.

50 Prozent orten Aufholbedarf

Das Ergebnis: Nur etwa die Hälfte der Befragten sieht sein Unternehmen ausreichend für rechtliche Risiken in diesem Zusammenhang vorbereitet. Schwachstellen seien unter anderem Cyber- und Datenrisiken, ethische Fragen und Technologieausfälle, so die Studie.

Die Ergebnisse im Detail:

  • 61% der befragten Unternehmen gaben an, dass Technologie ein zentraler Bestandteil ihrer Wachstumsstrategie ist. Aber nur 40% sind zuversichtlich, dass ihre Führungskräfte die damit verbundenen Risiken berücksichtigen.
  • 9% der befragten Vorstände halten das Technologierisiko nach eigenen Aussagen für genauso hoch wie finanzielle Risiken.
  • Smarte IoT-Geräte sammeln, speichern und teilen Daten. Allerdings gaben 71% der befragten Unternehmen an, keine Datenschutzspezialisten zu Beginn der Produktentwicklung zu involvieren.
  • Die Hälfte (49 %) der befragten Unternehmen prüfen nach eigener Aussage nicht, ob ihre Zulieferer über ausreichende Cyber-Sicherheitsnachweise verfügen.
  • Technologieausfälle können Unternehmen kostspieligen Klagen aussetzen. Dennoch gab ein Drittel der befragten Unternehmen (33%) an, die geschäftskritischen Technologien nicht im Blick zu haben.
  • 68% der befragten Unternehmen halten ihre Vorkehrungen für das Krisenmanagement für nicht ausreichend.

 

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