31. Mrz 2021   Finanz Recht

Raiffeisen macht Leasing flüssig: Die Berater

Martin Ebner, Matthias Pressler ©Schönherr

Banken. Raiffeisen hat Leasingforderungen um 538 Mio. Euro verbrieft, zu den Investoren gehört die EIB. Beraten haben Schönherr, Binder Grösswang, Linklaters u.a.

Konkret hat Schönherr die Raiffeisen Bank International (RBI) als Arranger bei einer True-Sale-Verbriefung (ROOF 2021) eines 538 Millionen Euro umfassenden Portfolios von Kfz-Leasingforderungen der Raiffeisen Leasing Gruppe beraten.

Transaktion und „Ankerinvestoren“

Die Transaktion ist laut den Angaben als Folgetransaktion zu der im Jahr 2016 (auch bereits unter Schönherr-Beteiligung) erfolgreich unterzeichneten Verbriefung ‚ROOF Leasing Austria‘ konzipiert. Sie umfasse ein noch deutlich größeres Volumen als die Vortransaktion und soll neue Finanzierungen für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) und Midcap-Unternehmen in Österreich in der Höhe von bis zu 560 Millionen Euro anstoßen.

Dabei diene die Transaktion insbesondere als Covid-19-Soforthilfe und der Bekämpfung des Klimawandels auch im Bereich der Mobilität. Zu den Ankerinvestoren gehören die Europäische Investitionsbank (EIB) und der Europäische Investitionsfonds.

Die Transaktion wurde so strukturiert, dass sie den Regeln des neuen EU-Rahmenwerks für einfache, transparente und standardisierte (STS) Verbriefungen entspricht und werde von zwei unabhängigen Ratingagenturen bewertet.

Die Berater

  • Das Schönherr-Team, das die RBI bei der Transaktion beraten hat, bestand aus Martin Ebner (Partner), Matthias Pressler (Counsel), Philipp Wetter (Rechtsanwalt), Michael Schmiedinger (Associate) und Marco Thorbauer (Rechtsanwalt; Steuerrecht).
  • Clifford Chance (Frankfurt) war als Rechtsberater in Bezug auf die deutschrechtlichen Aspekte der Transaktion tätig.
  • EIB und EIF wurden von Linklaters (Frankfurt) und Binder Grösswang (Wien) beraten.

 

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