29. Apr 2021   Bildung & Uni Nova Recht

Game of Thrones: Tagung an der Uni Innsbruck

Uni Innsbruck ©Birgit Pichler

Beyond the Wall. Am 12.5.2021 wirf eine Online-Tagung der Uni Innsbruck einen Blick auf das Kulturphänomen „Game of Thrones“: Von Religion bis Recht in Westeros.

Vor zehn Jahren wurde in den USA die erste Folge der Kultserie „Game of Thrones“ ausgestrahlt. Die auf der Buchreihe „A World of Ice and Fire“ von George R. R. Martin basierende Serie hat seither Millionen Fans aus aller Welt begeistert.

Die Tagung an der Universität Innsbruck will nun dazu einladen, aus Sicht ganz unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen buchstäblich „beyond the wall“ zu blicken. Unterschiedliche Disziplinen, von den Rechts- über die Kulturwissenschaften bis zur Psychologie, untersuchen das Phänomen „Game of Thrones“ und seine Rezeption.

Die entsprechend „Beyond the Wall: Game of Thrones aus interdisziplinärer Perspektive“ benannte Tagung am 12. Mai 2021 sei die erste mit diesem breiten Themenbogen im deutschsprachigen Raum und wurde von Anna Gamper und Thomas Müller, beide vom Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre der Universität Innsbruck, organisiert.

Interdisziplinärer Blick

Die Tagung untersucht die Serie in einem breiten Themenbogen:

  • So befasst sich das erste Panel etwa mit der musik- und (kunst-)historischen Perspektive auf die Serie – der mittelalterliche Herrscherhof als Vorbild ist hier genauso Thema wie die Filmmusik.
  • Die sprach- und kulturwissenschaftliche Sicht bildet das zweite Panel, etwa in Form eines Blicks auf die Sprachvarietäten, die zwar in der englischen Originalversion der Serie eine Rolle spielen, in der deutschen Synchronisation allerdings nicht.
  • Auch die Rechtswissenschaften fehlen nicht, „Game of Thrones“ gibt auch aus staatsrechtlicher Perspektive Stoff für Diskussionen, genauso wie die Sicht von Soziologie und Politikwissenschaft, die die „internationale“ Politik auf und zwischen den Serienkontinenten Westeros und Essos und die Ästhetik der Macht beleuchten.
  • Den Abschluss bilden Psychologie und Theologie mit einem eigenen Panel – hier werde es unter anderem um Religion als identitätsstiftendes Element in „Game of Thrones“ gehen.

 

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