25. Mai 2021   Business Finanz

Recommender-Award 2021: Neue Banken-Konkurrenz

©FMVÖ

Finanzbranche. Beim Recommender 2021 haben RLB OÖ, Grawe, Hypo Vorarlberg, Tiroler Versicherung, Zurich Connect, N26 u.a gepunktet.

Beim 15-jährigen Jubiläum des FMVÖ-Recommender-Award wurden am 19. Mai die Weiterempfehlungschampions unter den österreichischen Banken und Versicherungen geehrt. Die Online-Gala des Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) stand dabei unter dem Motto „Wert der Veränderung“.

Um die diesjährigen Sieger in den sechs Kategorien und der Sonderpreise zu ermitteln, hat das Marktforschungsinstitut Telemark Marketing im ersten Quartal 2021 rund 8.000 Kunden von österreichischen Banken und Versicherungen nach der Weiterempfehlungsbereitschaft für ihr Institut befragt. Als Bewertungsinstrument diente der sogenannte „Net Promoter Score“ (NPS).

Die Sieger 2021

Als Sieger in den sechs Kategorien wurden ausgezeichnet:

  • Raiffeisenlandesbank Oberösterreich,
  • Grawe,
  • Hypo Vorarlberg,
  • Tiroler Versicherung,
  • Zurich Connect und
  • N26

Die drei Sonderpreise gingen an:

  • Raiffeisenlandesbank Steiermark,
  • Uniqa und
  • Oberösterreichische Versicherung.

Die Ergebnisse im Detail

Eine Staffelübergabe im Vergleich zum Vorjahr gab es unter den Großbanken: Die zuvor zweitplatzierte RLB Oberösterreich verwies Vorjahressieger Erste Bank auf den zweiten Platz und holte sich damit den Recommender-Award 2021. Die beiden Institute und die drittplatzierte Raiffeisenlandesbank NÖ/Wien erhalten ein „sehr gutes“ Recommender-Gütesiegel.

In der Kategorie Regionalbanken avancierte der Vorjahreszweite Hypo Vorarlberg zum Sieger, Platz zwei ging an den Vorjahressieger Kärntner Sparkasse, Platz 3 an die Tiroler Sparkasse. Die drei Institute erhalten ebenso wie die Raiffeisenlandesbanken Vorarlberg und Burgenland ein „exzellentes“ Recommender-Gütesiegel.

Neue Direktbanken steigen ein

Erstmals für den Bewerb qualifiziert und gleich an die Spitze ging es bei den Direkt- und Spezialbanken für N26 als Kategoriesieger und Hello bank! als Zweitplatzierten. Der ehemalige Seriensieger easybank erreichte heuer den dritten Platz und erhielt wie die beiden anderen Institute ein „exzellentes“ Gütesiegel.

Während sich Seriensieger Grawe den Recommender-Award und ein „exzellentes“ Gütesiegel bei den bundesweiten Versicherungen holen konnte, gab es bei den Regionalversicherungen eine Änderung: Die Tiroler Versicherung avancierte zum Sieger, dahinter auf den Plätzen 2 und 3 rangieren Niederösterreichische Versicherung und Vorarlberger Landes-Versicherung. Alle drei erhalten ein „hervorragendes“ Gütesiegel.

Bei den Direkt- und Spezialversicherungen konnte sich die Zurich Connect vor dem muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und der ARAG als Award-Gewinner durchsetzen. Die drei Institute erhalten ein „sehr gutes“ Recommender-Gütesiegel.

Der Branchendurchschnitt der Finanzinstitute blieb mit einem NPS von 19% bei den Banken und einem NPS von 17% bei den Versicherungen gegenüber dem Vorjahr auf einem unveränderten Niveau: „Sehr erfreulich ist für uns, dass die Weiterempfehlungsbereitschaft der Kundinnen und Kunden trotz Pandemie ungebrochen scheint. Sowohl bei den Banken als auch bei den Versicherungen ist der Branchen-NPS gleichgeblieben“, so Studienleiter Robert Sobotka, FMVÖ-Vorstand und Geschäftsführer Telemark Marketing.

Die bank99 schaffte mit einem Wert von 33% heuer erstmals den Einzug in die Wertung und wurde als „Aufsteiger des Jahres“ ausgezeichnet.

Die Sonderpreise

Mit den drei Sonderpreisen wurden auch die Beratungsleistungen der Mitarbeiter in den Banken und Versicherungen gewürdigt. Beim Sonderpreis „Bank mit der besten Kundenberatung“ konnte sich das Team der Raiffeisenlandesbank Steiermark den Award holen, bei den Versicherungen mit der besten Kundenberatung gewann in diesem Jahr die Uniqa diese Spezialauszeichnung. Im Bereich Schadensmanagement holte sich die Oberösterreichische Versicherung den Sonderpreis.

 

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