24. Jun 2021   Business Recht

Schramböck: Weniger Papierkram im Außenhandel

©ejn

Exporte & Importe. Eine Novelle soll die Weichen für ein „Qualifiziertes Single Flow System“ in der österreichischen Außenhandelsstatistik stellen.

Mit der jetzt im Ministerrat beschlossenen Novelle des Handelsstatistischen Gesetzes komme man der Modernisierung der Intra-EU-Handelsstatistik (Intrastat) einen wichtigen Schritt näher, heißt es.

„Durch die verpflichtende vollständige Umstellung der handelsstatistischen Anmeldungen im Intra-EU-Handel auf die elektronische Meldeschiene wird die Qualität der übermittelten Daten weiter gesteigert und ein Lückenschluss in der digitalen Landschaft vollzogen“, so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Die mittelfristig für 2025 geplante Umstellung auf ein Qualifiziertes Single Flow System, durch das zur Gänze auf die direkte Erhebung der Intra-EU Einfuhrseite verzichtet werden kann, werde die statistische Belastung unserer Unternehmen um die Hälfte reduzieren. „Durch diese Entlastung setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung unserer Unternehmen und des Wirtschaftsstandortes,“ so Schramböck.

Die EU-Verordnung

Die Verordnung (EG) Nr. 638/2004 über die Gemeinschaftsstatistiken des Warenverkehrs zwischen Mitgliedstaaten regelt zurzeit auf Unionsebene die statistische Erhebung im Bereich des innergemeinschaftlichen Warenverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten. Sie wird mit 1. Jänner 2022 durch die Verordnung (EU) 2019/2152 über europäische Unternehmensstatistiken (European Business Statistics/EBS) aufgehoben.

 

    Weitere Meldungen:

  1. Autoverkäufe: Alternative jetzt mit 44 Prozent Anteil
  2. Bilaterale Investitionsschutzverträge werden beendet
  3. Seminar: Lebensmittel-Klagen in den USA vermeiden
  4. Österreichs Geschäfte mit der Schweiz als Erfolgsstory