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Business, Recht

Studie: Post-Corona-Konkurse als Männer-Phänomen

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Insolvenzen. Die Firmenkonkurse waren im 1. Halbjahr 2021 in Österreich bekanntlich stark rückläufig. Doch „Männer machen mehr Konkurse“, heißt es bei Dun & Bradstreet.

Konkret betrafen laut den Angaben 75 Prozent der Konkurse im ersten Halbjahr 2021 Unternehmen, die ausschließlich von Männern geführt wurden. Allerdings machen die Männerfirmen nur 71,9 Prozent des Gesamtbestands an protokollierten Unternehmen aus.

Somit verursachen Männer offenbar mehr Insolvenzen als gemischte und rein durch Frauen geführte Betriebe, heißt es beim internationalen Bonitätsdaten-Anbieter Dun & Bradstreet, in Österreich vertreten durch die Bisnode D&B Austria GmbH.

Insgesamt kam es laut der Analyse im 1. Halbjahr 2021 zu 683 Firmenpleiten, was einer Abnahme um 30 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 entspricht. Während die Konkurse in den meisten Branchen stark zurückgingen, nahmen die Insolvenzfälle im Baugewerbe um zwei Prozent zu. Hier gingen 173 Unternehmen in die Insolvenz.

Im Handel kam es zu 108 Insolvenzfällen (-33 Prozent). Darauf folgen die juristischen, kommerziellen und technischen Dienstleister mit 87 Fällen (-24 Prozent) und das Gastgewerbe mit 61 Fällen (-54 Prozent).

Die Bundesländer mit den meisten Pleiten

Mengenmäßig gab es die meisten Konkurse in Wien, hier kam es zu insgesamt 318 Fällen (-24 Prozent). Es folgen Niederösterreich mit 117 Stück (-19%) und die Steiermark mit 69 (-25%). Oberösterreich, 2020 noch mit 111 Konkursen in der Liste vertreten, weist heuer nur noch 62 Stück aus, was einen Rückgang um 44 Prozent bedeutet. Auch in allen übrigen Bundesländern ging die Zahl der Konkurse zurück.

 

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