Buch: Crowdwork & Sozialversicherung

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Clickworker & Co. Neue Online-Plattformen lassen die „Crowd“ Arbeit verrichten. Aber ist die Crowd sozialversichert? Und wer bezahlt dafür? Den Rechtsfragen widmet sich eine Neuerscheinung.

Mit der Etablierung von Crowdworkingplattformen ist ein neuer digitaler Arbeitsmarkt entstanden. Große Arbeitspakete werden in einzelne Microtasks aufgeteilt und zur Abarbeitung an die Crowd weitergeleitet. Damit ergeben sich aber eine Reihe von Fragen, gerade im Kontext des Sozialversicherungsrechts, heißt es bei Verlag Facultas.

Die Regeln und die Auswirkungen

Die Neuerscheinung „Crowdwork & Sozialversicherung: Lücken in der Absicherung am digitalen Arbeitsmarkt“ widmet sich dem Thema. Autorin Mag. Helena Ziegler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zivilrecht, Abteilung für Grundlagenforschung an der Johannes Kepler Universität Linz. Sie nimmt in dem Werk einschlägige Beispiele wie die Plattform Clickworker unter die Lupe und behandelt auf rund 130 Seiten Fragen wie:

  • Welchen sozialversicherungsrechtlichen Beschäftigungsstatus haben die der Crowd angehörigen Crowdworker?
  • Welche Auswirkungen hat die rechtliche Ausgestaltung der Marktordnung der Plattform auf die sozialversicherungsrechtliche Einordnung?

Die Autorin untersucht das privatrechtliche Rahmenwerk von Crowdworkingplattformen und zeigt Kriterien zur sozialversicherungsrechtlichen Qualifizierung der einzelnen Arbeitsleistungen auf.

Sichtbar werden die daraus resultierenden Lücken in der Absicherung von Crowdworkern, wenn die neue Realität der Plattformökonomie auf das vom Normalarbeitsverhältnis geprägte Sozialversicherungsrecht trifft, so der Verlag.

 

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