08. Sep 2021   Bildung & Uni Business Recht

Neues Handbuch: Wenn der Produktrückruf fällig wird

©Verlag Österreich

Haftungen & Co. Den Konflikten rund um den Rückruf fehlerhafter Produkte widmet sich eine Neuerscheinung.

Das neue Handbuch soll die wichtigsten Fragen und Antworten zur Gefahrenabwendung, Haftung und Versicherungsabdeckung bei Produktrückrufen aufgreifen, heißt es beim Verlag Österreich: Denn wenn sich ein bereits in Verkehr gebrachtes Produkt nachträglich als gefährlich herausstellt, dann ist der Hersteller angehalten, die davon ausgehende Gefahr abzuwenden. Dabei stellt sich insbesondere die Frage, ob eine Warnung ausreicht oder der Hersteller das Produkt zurückrufen und den Produktfehler kostenlos beheben muss.

Behandelt werden laut Verlag konkret Fragen wie:

  • Wie weit reicht die Pflicht zur Beobachtung bereits in Verkehr gebrachter Produkte?
  • Welche Schritte muss ein Endhersteller setzen, wenn sich sein Produkt als fehlerhaft herausstellt?
  • Kann er sich am Zulieferer des fehlerhaften Bauteils schadlos halten? Besteht Versicherungsdeckung?

Handbuch für Profis

Das Werk soll einen Überblick über die Grundlagen und den Umfang der Produktbeobachtungspflichten von Hersteller, Importeur und Händler geben und erörtert dabei die allgemeine Produzentenhaftung. Ein eigenes Kapitel beschäftige sich mit dem Verhältnis zwischen Endhersteller und Zulieferer eines fehlerhaften Bauteils. Außerdem wird beleuchtet unter welchen Voraussetzungen der betroffene Hersteller mit einer Versicherungsdeckung rechnen kann.

Zielgruppen sind Schadenabteilungen in Versicherungsunternehmen, Rechtsabteilungen in Industrieunternehmen sowie RechtsanwältInnen und RichterInnen.

 

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