20. Sep 2021   Business

Studie: Österreichs Wälder sind primär in Privatbesitz

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Wien. Rund 72 Prozent des österreichischen Waldes befindet sich in Privatbesitz, so eine Analyse des Beraternetzwerks Kreutzer Fischer & Partner.

Im Jahr 2020 waren in Österreich rund 37.400 Quadratkilometer mit Wald bedeckt. Das entsprach in etwa 45 Prozent der gesamten Staatsfläche. Rund 72 Prozent davon befanden sich in Privatbesitz, so eine aktuelle Studie des Beraternetzwerks Kreutzer Fischer & Partner.

Alles in allem gab es in Österreich im vergangenen Jahr fast 140.000 private Waldbesitzer. Dem überwiegenden Anteil (knapp 138.000) von ihnen gehörten Wälder bis zu einer Fläche von 200 Hektar, die insgesamt 49 Prozent der gesamten Waldfläche in Österreich stellten. Der durchschnittliche Waldbesitz in dieser Gruppe lag bei 13 Hektar.

Weitere etwa 1.650 Waldbesitzer teilen sich den heimischen Großwald. Dies sind Waldflächen über 200 Hektar. Auf Großwälder entfielen 25 Prozent des österreichischen Waldes. Im Durchschnitt gehörten den Eigentümern eines Großwaldes rund 562 Hektar.

Knapp zehn Prozent sind Gemeinschaftswälder

Nicht ganz zehn Prozent des Waldes waren im Grundbuch als Gemeinschaftswald eingetragen und gehörten damit beispielsweise Genossenschaften oder der Kirche.

Der Rest (17 Prozent) befand sich in öffentlicher Hand, wobei die Bundesforste mit 510 Quadratkilometer (81 Prozent des öffentlichen Waldes) der mit Abstand größte Waldbesitzer in Österreich waren.

 

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