21. Sep 2021   Bildung & Uni Business Recht

Universität Wien: Unibetrieb kehrt vor Ort zurück

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Wien. Die Uni Wien reduziert den Anteil rein digitaler Lehrveranstaltungen auf 30 Prozent. 3G-Kontrollen sollen für Sicherheit sorgen. Von Rektor Engl kommt ein Impf-Appell.

„Willkommen zurück an der Universität“: Unter diesem Motto starte das Wintersemester an der Universität Wien. Nach drei Semestern großteils digital wird es im neuen Studienjahr an der Universität Wien wieder mehr Präsenzbetrieb geben.

Teilnehmen am Lehrbetrieb vor Ort können alle, die einen 3G-Nachweis erbringen. Für ein sicheres Miteinander im Herbst werden Mitarbeitende und Studierende von der Uni dazu aufgefordert, sich impfen zu lassen.

„Es werden rund 40 Prozent der Lehrveranstaltungen vor Ort stattfinden, 30 Prozent mixed bzw. hybrid und weitere 30 Prozent digital“, erklärt Rektor Heinz W. Engl. Den Universitätsbetrieb sicher zu gestalten habe weiterhin hohe Priorität. Daher werde es an der Universität Wien auch eine FFP2-Maskenpflicht in allen Lehrveranstaltungsräumen geben. Zudem wird weiterhin nur jeder zweite Platz in den Hörsälen besetzt.

3G-Checks an den Standorten

Die Universität kann auf den Erfahrungen der vergangenen Semester aufbauen – auch was den Betrieb vor Ort betrifft, denn es fanden vielfach Prüfungen und Laborlehre an den Standorten statt. Eine größere Anzahl von Studierenden in den Gebäuden erfordert aber neue Konzepte, heißt es weiter: Eigens geschultes Sicherheitspersonal werde vor allem in den Eingangsbereichen den 3G-Check bei Studierenden und Lehrenden vornehmen.

An kleineren Standorten und bei kleineren Lehrveranstaltungsformaten gebe es stichprobenartige Kontrollen; zudem können Lehrende 3G-Checks durchführen.

„Lehre wird sich weiter verändern“

Die Qualität der Lehre sei auch weiterhin die Maxime. „In Zukunft wird es sowohl Vor-Ort als auch digitale Lehre geben“, so Rektor Engl. Die Universität lebe von Interaktion, dem Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden und auch zwischen Studierenden. Digitale Angebote sollen weiterhin in der Lehre eingesetzt werden und zur Qualitätssteigerung beitragen. „Heuer konzentrieren wir uns vor allem darauf, die besonders wichtigen Phasen des Studiums, wie etwa den Studienbeginn, vor Ort stattfinden zu lassen. Wir wollen einen Austausch unter sicheren Bedingungen“, so Rektor Engl.

 

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