01. Okt 2021   Personalia Recht

Michael Schwanda leitet Oberlandesgericht Graz

Scaria, Zadic, Schwanda ©BMJ

Justiz. Mit der Amtseinführung von Michael Schwanda steht das Oberlandesgericht Graz nun unter neuer Leitung. Schwanda folgt auf Manfred Scaria.

Seit Donnerstag steht das Oberlandesgericht Graz offiziell unter neuer Leitung: Michael Schwanda wurde von Justizministerin Alma Zadić feierlich in das Amt des neuen Leiters des OLG Graz eingeführt, so das BMJ. Er folge damit auf Manfred Scaria, der im Zuge der Veranstaltung in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Die Laufbahn

Mag. Michael Schwanda könne neben Rechtsprechungserfahrung auch 13 Jahre in der bundesweiten Justizverwaltung vorweisen, davon acht Jahre in unterschiedlichen Leitungsfunktionen im Bundesministerium für Justiz (BMJ). Von 2012 bis 2015 war Schwanda Leiter der Sektion Personal und Strafvollzug und von 2016 bis 2019 der Präsidialsektion im BMJ und als solcher unter anderem für das gesamte Personalwesen, die Budgetangelegenheiten sowie das Bau-, Wirtschafts- und Sicherheitswesen des Ressorts führend zuständig, heißt es weiter. 2019 folgte sein Wechsel ans Landesgericht St. Pölten, welches er bis zuletzt als Präsident leitete.

Das Statement

Im Zuge der Amtseinführung bedankte sich Justizministerin Zadić beim ehemaligen Leiter des Oberlandesgerichtes Graz, Manfred Scaria, für sein jahrzehntelanges Engagement in der österreichischen Justiz: Mit ihm trete „ein hervorragender Justizmanager in den Ruhestand, der dieses Haus und den Sprengel mit den Bundesländern Steiermark und Kärnten über mehr als zehn Jahre geführt und geprägt hat. Für sein Engagement, seine Entscheidungsstärke und für seine Besonnenheit auch in schwierigen Zeiten gebührt ihm meine größte Wertschätzung.“

Gleichzeitig freue sie sich Schwanda in sein neues Amt als Präsident des Oberlandesgerichts Graz einzuführen: Mit ihm übernehme „eine in allen Fragen der Justizverwaltung erfahrene Persönlichkeit diese wichtige Schlüsselposition. Ich freue mich sehr auf eine konstruktive Zusammenarbeit.“

 

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