12. Okt 2021   Bildung & Uni Business

WU-Institut für Entrepreneurship und Innovation wird 20

©WU Wien

Betriebswirtschaft. Das Institut für Entrepeneurship und Innovation (E&I) an der Wiener Wirtschaftsuni WU wird 20 Jahre alt.

Rund 1.000 Praxisprojekte mit Start-ups, KMUs und Multinationals, 3.500 unternehmerische Absolvent*innen und etwa 500 wissenschaftliche Publikationen mit 30.000 Zitationen, sowie 120 Auszeichnungen in Forschung & Lehre sind laut der Uni die bisherige Bilanz des WU-Instituts für Entrepreneurship und Innovation. Es feiert nun sein 20-jähriges Bestehen.

Lobpreisung des (WU-)Unternehmertums

Neue Technologien, Produkte, Prozesse, Organisationsformen und Unternehmen/Start-ups schaffen Arbeitsplätze und helfen dabei, die großen Herausforderungen der Menschheit in innovativer Weise zu bewältigen, so die WU: Obwohl bereits vor 20 Jahren Einigkeit innerhalb Wirtschaft, Gesellschaft und Politik darüber herrschte, dass gerade unternehmerisches Denken und Handeln der entscheidende Faktor für Wohlstand und wirtschaftliche Leistungsstärke eines Landes ist, sei Entrepreneurship und Innovation in Österreich und sogar generell in Europa damals noch ein Randthema gewesen.

„Pionierin im DACH-Raum“

„Die WU stand immer schon für Pionierleistungen und forciert seit jeher die Entstehung von neuem Wissen. Als Responsible University ist es uns ein Anliegen, die Antworten auf die relevanten Fragestellungen von Heute und Morgen zu finden und an die Öffentlichkeit weiterzugeben“, so WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger.

Als damals eine der ersten Universitäten im deutschsprachigen Raum habe man 2001 (unter dem damaligen Rektor Hans Robert Hansen, Anm.) eine Stiftungsprofessur für Entrepreneurship und Innovation eingerichtet. Als Unterstützer wurden dafür die Bank Austria, die Wirtschaftskammern Österreich und Wien sowie die Oesterreichische Nationalbank und die Berndorf AG an Bord geholt.

Dem Ruf der WU gefolgt ist im Oktober 2001 Nikolaus Franke, damals Gastprofessor am MIT. Er und sein anfangs kleines Team bauten das WU-Institut für Entrepreneurship und Innovation auf und setzten dabei von Beginn an auf Praxisorientierung, die Verbindung von Wirtschaft und Technologie und internationale Forschungskooperationen mit Universitäten wie MIT und Harvard, heißt es weiter.

Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

„Innovation muss man konkret erleben – wer Schwimmen lernen will, muss schließlich auch irgendwann ins Wasser“, so WU-Professor Nikolaus Franke. In den E&I-Projektkursen wenden Studierende ihr theoretisches Wissen daher auf reale Innovationsprobleme an. Auch Initiativen wie das WU Gründungszentrum, die Entrepreneurship Avenue (die größte Entrepreneurship-Messe Europas), das ECN Entrepreneurship Center Network (eine Kooperationsplattform von 24 österreichischen Unis und FHs zum Thema Entrepreneurship) und der Social Impact Award (eine Initiative zur Förderung von Social Entrepreneurship in mittlerweile 40 Ländern) nahmen laut den Angaben am Institut ihren Ursprung.

Rund 3.500 Absolvent*innen hätten Karrieren als Gründer*innen und Entrepreneure in Wirtschaft, Politik und Verwaltung gemacht, ehemalige Mitarbeiter*innen des Instituts lehren heute als Professor*innen Entrepreneurship und Innovation an internationalen Universitäten wie z.B. der Copenhagen Business School, der Stockholm School of Economics und der VU Amsterdam. Ein Ziel des Instituts sei es auch, Studierende weitgehend auf mögliche Gründungen vorzubereiten.

 

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