10. Nov 2021   Bildung & Uni Recht

„Nachhaltigkeit zwischen Risiken und Chancen“

©Manz

Wien. Wie wird man nachhaltig? Den Weg dorthin sollte jetzt eine Klientenveranstaltung von Wirtschaftskanzlei Dorda beleuchten, abgehalten von der hauseigenen Sustainability Group.

Viele Unternehmen streben derzeit danach, „ESG-FIT“ zu werden, heißt es: Wie die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür aussehen und wie man den Weg dorthin meistert, war Gegenstand einer Online-Veranstaltung aus der Reihe „Sustainability Talks“ von Dorda am 19.10.2021.

Andreas Zahradnik und Christian Richter-Schöller, Co-Leiter der Dorda Sustainability Group, sowie Alexandra Ciarnau, Rechtsanwältin bei Dorda und Spezialistin für IP/IT/Datenschutzrecht, sprachen über Chancen und Risiken des jungen Rechtsgebiets Nachhaltigkeitsrechts.

„Nachhaltigkeitsrisiken müssen berücksichtigt werden“

Einig sind sich die Spezialisten darin, dass bereits jetzt für praktisch alle Unternehmen die rechtliche Verpflichtung bestehe, im Rahmen eines sorgfältigen Risikomanagements auch die neuen und besonders aggressiven Nachhaltigkeitsrisiken miteinzubeziehen. Gleichzeitig eröffne die zunehmende Verrechtlichung des Nachhaltigkeitsbereichs aber auch neue Chancen im unternehmerischen Handeln.

Bei der Veranstaltung diskutierte auch Christian Giendl vom Manz Verlag mit: Andreas Zahradnik und Christian Richter-Schöller sind die Herausgeber des dort vor kurzem erschienenen Handbuchs Nachhaltigkeitsrecht, der ersten systematischen Abhandlung zum österreichischen Nachhaltigkeitsrecht.

Die Statements

Andreas Zahradnik: „Dorda bietet mit dem Legal Sustainability Check für jede Industrie die maßgeschneiderte Anleitung zum nachhaltigen Unternehmen. Bei dem völlig zersplitterten, technischen Rechtsrahmen ist gute Kenntnis der teilweise widersprechenden Gesetze und des Markstandards gefordert – dabei unterstützen wir gerne.“

„Der zunehmende Fokus von Gesetzgeber und Behörden auf Nachhaltigkeit bietet auch klare Chancen für Unternehmer. Das Rechtsgebiet ist jung und Marktteilnehmer haben jetzt noch die Chance, eine echte Pionierrolle einzunehmen“, so Christian Richter-Schöller.

 

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