Ehlmaier: „Schere zwischen guten und schlechten Immos geht auf“

Michael Ehlmaier ©EHL

Interview. Die Schere zwischen guten und schlechten Immos geht auf, sagt EHL-Chef Michael Ehlmaier im Interview.

Sind Österreichs Immobilien in der Coronakrise ein gutes Investment? Michael Ehlmaier, Gründer und Chef von Immo-Spezialist EHL, spricht im Interview im Extrajournal.Net-eBook „Immobilien für Einsteiger“ über versäumte Transaktionen, Preistrends und den neuen Glanz der Supermarkt-Grundstücke.

Extrajournal.Net: Wie hat sich die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie auf die österreichischen Immobilienverkäufe ausgewirkt?

Michael Ehlmaier: Das ist von Nutzungsart zu Nutzungsart unterschiedlich zu sehen. Im Zinshaus- und Wohnungsbereich wurden viele Transaktionen auch während des Lockdowns weiter verfolgt und zum Teil auch abgeschlossen. Im Gewerbebereich wurden viele Verkäufe „on hold“ gesetzt, wobei wir bei Büros erwarten, dass diese überwiegend nach weitgehender Aufhebung der Einschränkungen in einem Vertragsabschluss münden werden.

Unterschiedliche Ausgangslage

Anders ist dies im Retailbereich, wo es zwar für Fachmärkte und Fachmarktzentren, die überwiegend Nahversorgungsfunktion haben, Nachfrage sowohl von privaten als auch institutionellen Investoren gibt. Einkaufszentren waren aber wesentlich stärker vom „shut down“ betroffen und viele Einzelhandelsmieter könnten von der befürchteten Insolvenzwelle betroffen sein.

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