13. Jan 2022   Business Recht

Wien Energie kauft Windparks von Encavis: Die Kanzleien

Philip Hoflehner ©Clemens Mayer – Taylor Wessing

Erneuerbare Energie. Die Wien Energie kauft drei Windparks von der deutschen Encavis AG. Die Kanzleien E+H sowie Taylor Wessing beraten dabei.

Dabei geht es konkret um die drei steirischen Windparks Pongratzer Kogel, Herrenstein und Zagersdorf. Encavis hatte bereits im Dezember 2020 49% der jeweiligen Projektgesellschaften an Wien Energie veräußert, wobei die beiden Unternehmen schon damals von Taylor Wessing bzw. E+H vertreten wurden.

Die drei Windparks erzeugen laut den Angaben insgesamt 36,2 Megawatt und vermeiden damit die Entstehung von rund 14.500 Tonnen CO2 aus konventioneller Stromerzeugung pro Jahr. Durch die komplette Übernahme könne die Wien Energie nun ihr Gesamtportfolio um (durchgerechnet) weitere 18 Megawatt steigern.

Die Unternehmen

  • Encavis ist ein börsenotierter deutscher Energieerzeuger. Als einer der führenden unabhängigen Stromerzeuger erwerbe und betreibe Encavis Solarparks und (Onshore-)Windparks in zehn Ländern Europas.
  • Die Wien Energie ist der größte österreichische regionale Energieversorger und steht im Eigentum der Stadt Wien.

Die Beratungsteams

  • Die Beratung von Verkäufer Encavis AG erfolgte durch ein Team von Taylor Wessing Wien unter der Leitung der beiden Partner Philip Hoflehner (Corporate) und Peter Solt (Energy).
  • Für Encavis war E+H tätig, unter der Federführung von Partner Marco Steiner und Anwalt Christoph Lejsek (beide Gesellschaftsrecht/M&A). Im Team waren auch Dieter Thalhammer (Partner, Kartellrecht), Daniel Metz (Rechtsanwaltsanwärter, Kartellrecht), Fabian Larcher (Rechtsanwaltsanwärter, Gesellschaftsrecht/M&A) und Matthias Pallisch (Rechtsanwaltsanwärter, Gesellschaftsrecht/M&A).

 

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