14. Feb 2022   Business

Österreichs Thermen mit nur knapp 5 Mio. Besuchern

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Corona-Krise. Die Auslastung der Thermen ging im Jahr 2021 auf 40 Prozent zurück: Das ist noch tiefer als im Jahr davor, doch es gibt Ausnahmen, so Branchenradar.

Die Besucheranzahl in österreichischen Thermen schrumpfte auch im Jahr 2021 signifikant. Trotzdem gelang an einigen Standorten bereits die Trendwende, zeigen die Daten einer Marktstudie zu Thermen in Österreich von Branchenradar.com.

Im Lockdown bleiben die Tore zu

Wie bereits im ersten Corona-Jahr wurde den Betrieben von den Behörden auch 2021 ein monatelanger Lockdown verordnet. Und abermals fiel dieser in die für Thermen so wichtigen Monate von Jänner bis Mai und dann nochmals in den November. Demnach schrumpfte das Gästeaufkommen ein weiteres Mal, konkret um 8,1 Prozent gegenüber Vorjahr auf nur noch 4,94 Millionen Besucher, womit sich im Jahr 2021 das Gästeaufkommen im Vergleich zum Vorkrisenniveau nahezu halbierte. Die durchschnittliche Auslastung der Thermen lag damit nur noch bei vierzig Prozent der rechnerischen Gästekapazität.

Glücklicher Süden und Osten

Allerdings zog sich der Gästeschwund nicht mehr durch alle Bundesländer, da an einigen Standorten bereits wieder mehr Eintritte gezählt werden konnten als im Jahr davor. So erhöhten sich etwa im Burgenland die Besucherzahlen um fünf Prozent und in Kärnten um knapp zwei Prozent gegenüber Vorjahr. Im Burgenland trugen die Standorte in Lutzmannsburg und Stegersbach, in Kärnten die Therme in Villach zur wieder positiven Entwicklung bei.

Das Rennen um die Top-3

Zudem gab es einen Wechsel an der Spitze der größten Thermen in Österreich. Nach vielen Jahren holte sich die Therme Bad Loipersdorf die Krone zurück. Auf den weiteren Plätzen folgen die Thermen in Bad Schallerbach und in Wien.

 

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