28. Feb 2022   Business Finanz Recht Steuer

Immo-Berater CBRE verdient besser dank SPAC-Investment

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Dallas/Wien. Die CBRE Group weist für das 4. Quartal 2021 ein deutliches Gewinnplus aus, auch (aber nicht nur) dank SPAC-Investments.

Die auch in Österreich am Markt präsente CBRE Group Inc., einer der weltgrößten Immobiliendienstleister, hat die Finanzergebnisse für das vierte Quartal und für das Gesamtjahr 2021 veröffentlicht. Demnach lag der Gewinn pro Aktie (berechnet nach GAAP) im 4. Quartal bei 2,04 US-Dollar (Vorjahresquartal: 0,93 USD) und der bereinigte Gewinn pro Aktie bei 2,19 US-Dollar (1,45 USD).

Beide Kennzahlen enthalten eine negative Auswirkung von etwa 7 Cent aus der Erhöhung einer Rückstellung, die zuvor für ein britisches Entwicklungsprojekt gebildet wurde, das zu einem früheren Zeitpunkt von der Pandemie betroffen war, heißt es dazu. Der GAAP- und der bereinigte Gewinn pro Aktie enthalten aber auch einen nicht zahlungswirksamen Gewinn von 36 Cent im Zusammenhang mit der Investition des Unternehmens in Altus Power, Inc. über seine SPAC.

Ohne den SPAC-bezogenen Gewinn, der laut den Angaben mit der Art und Weise vergleichbar ist, wie das Unternehmen die Finanzergebnisse in früheren Zeiträumen auswies, belief sich der bereinigte Gewinn pro Aktie auf 1,83 Dollar.

Das Statement

„Wir hatten 2021 ein starkes Schlussquartal, das sowohl das vierte Quartal 2020 als auch den Höhepunkt vor der Pandemie im vierten Quartal 2019 deutlich übertraf. Es war der Abschluss eines herausragenden Jahres für CBRE“, so Bob Sulentic, Präsident und Chief Executive Officer von CBRE, in einer Aussendung zu den neuen Geschäftszahlen. Man habe das Unternehmen in den vergangenen Jahren so positioniert, dass es widerstandsfähiger sei und von grundsätzlichen Marktentwicklungen profitiere.

Dazu sei das Geschäft konkret über vier Dimensionen hinweg diversifiziert worden – Assetklassen, Geschäftsbereiche, Kunden und Regionen. Für den Zeitraum von 2020 bis 2025 erwarte CBRE nun ein durchschnittliches jährliches Wachstum des bereinigten Kerngewinns je Aktie von über 20 Prozent, sofern keine Rezession eintrete.

 

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