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Neue Plattform für EU-Taxonomie startet

Klemens Marx ©Viridad

Nachhaltigkeits-Tools. Mit Viridad nimmt eine digitale Plattform für die EU-Taxonomie ihren Betrieb auf. Involviert ist dabei das Austrian Institute of Technology (AIT).

Die EU-Taxonomie ist ein europäisches Regulativ, das festlegt, welche Wirtschaftstätigkeiten unter welchen Bedingungen als nachhaltig einzustufen sind. Durch Veröffentlichungspflichten soll die EU-Taxonomie die Transparenz fördern und Investoren bei ihren Entscheidungen helfen.

Dabei wird anhand von Kriterien festgelegt, wann eine Wirtschaftstätigkeit als nachhaltig eingestuft wird. Diese Kriterien sind in einem Katalog aufgearbeitet und in sechs definierte Umweltziele gegliedert: Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, Schutz von Wasser- und Meeresressourcen, Kreislaufwirtschaft, Vermeiden von Umweltverschmutzung sowie Schutz der Biodiversität.

Die Berichtspflicht wird stufenweise von 2021 bis 2026 eingeführt. In der ersten Stufe gilt die EU-Taxonomie für große börsennotierte Unternehmen und Anbieter von nachhaltigen Finanzprodukten und wird später auf weitere Unternehmen ausgeweitet.

Standardisierte Prozesse und Beratung

Für eben diese EU-Taxonomie ist jetzt eine neue, digitale Plattform mit dem Namen Viridad gestartet. Diese bietet laut dem Entwicklerteam Unternehmen, Banken, Versicherungen und Investoren Dienstleistungen an, die das gesamte Spektrum der EU-Taxonomie abdecken sollen. Diese reichen von der Nachhaltigkeitsbewertung von Wirtschaftstätigkeiten bis hin zur Berechnung der relevanten Nachhaltigkeitskennzahlen für die Berichtslegung.

„Unser Ziel ist es, standardisierte Lösungen sowie Expertenwissen in einer Plattform zu vereinen und bei individuellen Fragestellungen unseren Expertenpool mit den Unternehmen zu verbinden“, so Klemens Marx, Geschäftsführer von Viridad.

Unterstützt wurde die Gründung von Viridad vom AIT Austrian Institute of Technology, gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Omnia und drei Investoren.

 

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