05. Apr 2022   Business Recht

Aventron kaut Batteriespeicher für Windkraft mit WFW

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Erneuerbare Energie. Watson Farley & Williams hat die aventron AG beim Erwerb eines 4,8 MW Batteriespeichers in Deutschland beraten. Der Speicher soll Strom aus einem Windpark von aventron aufnehmen.

Die aventron AG wurde von Watson Farley & Williams beim Erwerb eines Batteriespeichers in Wölkisch (Deutschland) beraten. Die Akquisition ist laut den Angaben Teil einer Strategie von aventron, das verfügbare Stromspeichervolumen kontinuierlich zu erhöhen. Die Batterie, die über eine maximale Leistung von 4,8 MW und ein Speichervolumen von 5 MWh verfügt, ist an das gleiche Umspannwerk in Sachsen angeschlossen, wie der 12,3 MW Windpark Wölkisch der aventron.

Der Speicher-Plan

Die Batterie soll zunächst für Regelenergie-Zwecke eingesetzt werden und aventron den Einstieg in den Bereich der Großbatteriespeicher ermöglichen. Damit könne sich aventron künftig auf die Möglichkeiten der Staustufenerhöhung bei ihren Kleinwasserkraftwerken konzentrieren, während sie bei ihren Wind- und Solarparks auf Großbatterien setzt, heißt es.

Die in der Schweiz ansässige aventron ist eine Holdinggesellschaft für Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke, die Kraftwerke betreibt, deren Bau und Betrieb überwacht sowie deren Finanzierung und betriebliche Optimierungen begleitet. Man will in Zukunft laut den Angaben weitere Großbatterien einsetzen und unter anderem Freiflächen-Solarkraftwerke mit großer Kapazität in Spanien und Italien mit eigenen Batteriespeichersystemen ausstatten.

Das Beratungsteam

Das Team bei Watson Farley & Williams wurde von Corporate Partner und WFW-Deutschland Corporate Services Leiter Marcus Bechtel geleitet, der dabei mit Regulatory Partner Maximilian Boemke und Managing Associate Carolin Woggon zusammenarbeitete.

Die Hamburger Partnerin Verena Scheibe und der Frankfurter Associate Manuel Rustler waren für die steuerliche Beratung sowie Partner Sebastian Baum für die immobilienrechtliche Beratung involviert.

 

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