29. Apr 2022   Business Steuer Tools

Dienstrad-Anbieter Lease a Bike startet in Österreich

Donna Galle ©Lease a Bike / Ivanashoots

Wien. Der Dienstrad-Anbieter Lease a Bike kommt nach Österreich: Das Business-Bike sei jetzt steuerlich attraktiv, lautet – neben der Nachhaltigkeit – das Hauptargument. In Deutschland, Belgien und den Niederlanden betreue man bereits 100.000 Mitarbeiter aus 7.000 Unternehmen.

„Unser langfristiges Ziel ist, jeden Arbeitnehmer in Österreich aufs Fahrrad zu bringen“, verkündet Donna Galle, Geschäftsführerin von Lease a Bike Österreich  zum Marktstart einen recht ambitioniert klingenden Plan: „Anders als das Gros der Dienstradleasing-Anbieter, können wir dabei auf die langjährige Erfahrung aus den drei Märkten Deutschland, Belgien und den Niederlanden sowie mit Pon Bike auf ein starkes Mutterunternehmen im Rücken zurückgreifen. So fahren in Europa bereits rund 100.000 Mitarbeiter aus 7.000 Unternehmen mit unseren Diensträdern. Pon Bike ist Marktführer auf dem globalen Fahrradmarkt und bietet eine große Vielfalt an Radmodellen und Marken.“

Gesetzliche Änderungen im Jahr 2021

Durch gesetzliche Änderungen im Jahr 2021 sei Dienstradleasing in Österreich nun vergleichsweise attraktiv geworden. „Die Regierung fördert Radfahren aktiv und Unternehmen können daraus auch steuerliche Vorteile ziehen“, so Galle. „Zudem haben Umfragen des Verkehrsministeriums gezeigt, dass 40 Prozent aller Autofahrten in Österreich in Raddistanz liegen.“ Lease a Bike habe im Vorfeld des Marktstarts seit einigen Monaten ein Händlernetzwerk aufgebaut, das nun stetig vergrößert werde. 2022 möchte man in erster Linie von der Benutzerfreundlichkeit des Service überzeugen.

Lease a Bike führt mit seiner Dienstradleasing-Plattform vier Parteien zusammen: Unternehmen, deren Mitarbeiter, die Leasinggesellschaft und Fachhändler. „Die Unternehmer sind unsere eigentlichen Kunden, mit ihnen wird der Vertrag geschlossen“, so Galle: „Der Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern so die Diensträder anbieten und wird von Lease a Bike beim Prozess unterstützt, etwa bei der Implementierung des Service durch Auftaktveranstaltungen und Webinare, der Erstellung eines personalisierten Online-Portals oder einer persönlichen Betreuung vor Ort.“

„Sehen uns als Full Service Anbieter“

„Wir sehen uns als Full Service Anbieter und bieten jedem Unternehmen je nach Größe oder Branche speziell maßgeschneiderte Lösungen an“, so Galle. Die Mitarbeiter wählen dann ihr Wunschrad beim Fachhändler aus, der an die Leasinggesellschaft verkauft, über die das Rad schließlich finanziert werde.

Die Leasingrate werde laut Lease a Bike in der Regel vom Bruttogehalt abgezogen. Der Arbeitgeber könne aber auch selbst in die Tasche greifen und einen Teil oder gar den gesamten Betrag übernehmen. „Die Mitarbeiter können selbst ihr Wunschrad aussuchen und dabei auch zu höherpreisigen Modellen greifen, die durch das Leasing erheblich billiger sind als bei Eigenanschaffung. So kann man je nach Laufzeit und Gehalt im Vergleich zum Barkauf bis zu 30 Prozent sparen“, so Galle. Zudem biete Lease a Bike Versicherungspakete, die je nach Tarif gegen Verschleiß und Diebstahl schützen sowie Servicekosten abdecken.

 

    Weitere Meldungen:

  1. SteuerExpress: Das Abgabenänderungsgesetz 2022, die BAO und mehr
  2. E-Autos in der Firma: Das sind jetzt die Steuervorteile
  3. Warum sich steuerfreie Essensgutscheine für Ihr Team lohnen
  4. Edenred im neuen Büro: „Wohlfühl-Standort punktet“