04. Mai 2022   Business Recht Steuer

„Bei EU-Ölembargo muss Mineralölsteuer sinken“

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Wien. Wenn die EU ein Embargo auf russisches Öl beschließt, wird der Treibstoffpreis zusätzlich angeheizt, warnt die Sparte Transport und Verkehr in der WKÖ – und fordert Steuersenkungen.

„Wenn die EU nun tatsächlich ein Embargo auf russisches Öl beschließt, muss uns klar sein: Das wird zu weiteren Steigerungen der Energiepreise führen, vor allem der Treibstoffpreis wird zusätzlich angeheizt. Ein Ölembargo macht daher unsere Forderung nach Entlastung bei den Energiekosten umso dringlicher. Die Unternehmen im Bereich Transport und Verkehr brauchen eine solche Entlastung besser heute als morgen“, so Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Die Forderungen

Konkret fordert Klacska, die Mineralölsteuer auf das in der EU zulässige Mindestmaß zu senken. Aber auch weitere Unterstützungs- und Kompensationsmaßnahmen werden nötig sein. Dazu zähle auch, die Einführung der CO2-Bepreisung zu verschieben. „Fest steht, dass vor allem die Energieministerin jetzt rasch handeln muss. Angesichts der schon bisher enormen Preissteigerungen drängt die Zeit“, so Klacska.

Schließlich sei kaum eine Branche so unmittelbar von den hohen Treibstoffpreisen betroffen wie die Unternehmen im Bereich Transport und Verkehr – egal, ob es sich um Güterbeförderer, Spediteure, Bus- oder Taxibetriebe handele. Allein seit Jahresbeginn hat sich der Dieselpreis um rund 50 Prozent erhöht, das belaste die Unternehmen massiv.

 

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