01. Jun 2022   Bildung & Uni Business Tech

Wirtschaftsingenieur-Kongress ab 2. Juni in Graz

TU Graz ©Lunghammer

Graz. Welche Bedeutung Wirtschaftsingenieure für die Zukunftsfähigkeit eines Landes haben und wie sich die Ausbildung entwickelt hat, wird ab morgen an der TU Graz thematisiert.

Österreich zählt heute insgesamt 64 Wirtschaftsingenieur-Studiengänge, die an 17 heimischen Hochschulen angeboten werden. Derzeit absolvieren rund 10.000 Studierende eine solche Ausbildung. Dies steht im Zentrum des vom Österreichischen Verband der Wirtschaftsingenieure organisierten „WING-Kongresses 2022“, der vom 2. bis 4. Juni am Campus Alte Technik der TU Graz stattfindet.

Die Vorträge am 3. Juni thematisieren die jüngsten Herausforderungen für Wirtschaftsingenieure. Es referiert u.a. Infineon Austria-Chefin Sabine Herlitschka über europäische Schlüsseltechnologien und AVL List-CEO Helmut List über Antriebstechnologien der Zukunft. Agenda Austria-Direktor Franz Schellhorn analysiert die Wechselwirkung zwischen Innovationen und Wohlstand. Post-CFO Walter Oblin spricht über „Nachhaltige Logistik der Zukunft“, und der ehemalige Verbund-Chef und nunmehrige Vorstand des Vereins CEOs for Future Wolfgang Anzengruber refiert zu „Nachhaltigkeit als Beitrag zur Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.“

Forschung und Lernfabrik

Die TU Graz ist mehrfach im Programm vertreten: Rektor Harald Kainz referiert über die Ausbildung von Wirtschaftsingenieuren und über die Techno-Ökonomie-Forschung an der TU Graz. Die Ergebnisse dieser Forschungstätigkeit präsentiert der Leiter des Instituts für Betriebswirtschaftslehre und Betriebssoziologie Ulrich Bauer mit der Berufsbildstudie 2022, die das Institut in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit dem Österreichischen Verband der Wirtschaftsingenieure erstellt.
Ein weiteres Beispiel, woran Absolventen heute arbeiten, stellt der Leiter des Instituts für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft Peter Veit in seinem Vortrag „Life-Cycle-Costing und Sustainability in der Bahn Infrastruktur“ vor.

Zum Abschluss des Kongresses erhalten die Besucher am 4. Juni einen Einblick in die Smart Factory der TU Graz. Diese Lernfabrik beschäftigt sich mit den neuesten Formen der digitalisierten Fertigung und testet Produktionsprozesse.

 

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